Der Park beim Schloss Garatshausen ist wie eine magische Wunderwelt: das Glitzern des Sees, die hohen alten Bäume und dazwischen schlängeln sich Wege zum Erkunden der Kunstwerke im Park. Eines davon hat eine Reise zurück zu ihrer Erschafferin unternommen. Stefanie von Quast, die mit ihren Werken seit 2014 den Park bereichert, hat die Figurengruppe „Träumelinchen” und „Foto Fritz” nach rund drei Jahren abgeholt. Sie waren ein Teil des Skulpturen-Wettbewerbs „Miteinander” gewesen und hatten seit 2023 den Park bereichert.
Die Malerin und Bildhauerin Stefanie von Quast stellt in ihrer Kunst fast ausschließlich Menschen und deren Verbindungen dar. Wie sie zueinander stehen, besagen ihre Körperhaltung und die Körpersprache als Ausdruck für zwischenmenschliche Schwingungen. Diese zutiefst unbewusste Kommunikation wird von jedem sogleich verstanden. Dies ist auch gut zu sehen bei der nun abgeholten Figurengruppe aus Eiche. Da sitzen die beiden „Träumelinchen” in trauter Zweisamkeit auf einer Bank unter einem Baum. Ihre spiegelnde Körperhaltung demonstriert ihre innige Einigkeit. Der Fotograf „Foto Fritz” beobachtet die beiden und fängt die Träumenden mit der Kamera ein.
Im Schloss und im Park sind viele weitere Kunstwerke zu sehen. Im Haupthaus entführt die Ausstellung „Das kleine Glück” mit Werken des Starnberger Kunstvereins in eine Welt der kleinen Glücksmomente, die doch in Wirklichkeit das „große” Glück bedeuten. Sie ist noch bis März 2027 täglich von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen. Dazu machen der wunderschöne Blick auf den See vom eigenen Ufer aus und eine Einkehr im Schlosscafé den Besuch zu einem perfekten Ausflug.
Wer mehr von Stefanie von Quasts Werken sehen will, kann sie von Freitag, 10., bis Sonntag, 12. Juli, jeweils von 12 bis 18 Uhr, bei den Ateliertagen in der Reismühle in Gauting besuchen.