Der diesjährige extrem heiße Sommer stellt zusammen mit der ausgeprägten Trockenheit eine große Herausforderung dar – auch für die Bäume in der Gemeinde. Anhaltender Wind trocknet zusätzlich die Böden bis in die Tiefe aus. Die Folge: Selbst Tiefwurzler, wie etwa Stieleichen, gelangen mit ihren meterlangen Wurzeln kaum noch an Feuchtigkeit.
Die Mitarbeiter des Gartenbau-Fachbereichs betreuen rund 400 Bäume und Sträucher auf den öffentlichen Grünflächen der Gemeinde. Ihre derzeit mit Abstand wichtigste Aufgabe ist die Wasserversorgung der Pflanzen: An sechs bis sieben Tagen in der Woche sind sie auf dem Gemeindegebiet unterwegs, um Bäume und Sträucher zu bewässern. Doch dies gleicht gegenwärtig einer Sisyphusarbeit: Kaum gegossen, ist das Wasser bereits wieder verdunstet.
Die Gemeinde würde sich in diesem Zusammenhang über eine Mithilfe der Bürger freuen. Wer einen Straßenbaum vor der Haustüre hat und wem es keine größeren Umstände bereitet, darf gerne selbst zur Gießkanne greifen und bewässern. Täglich eine bis zwei Kannen mit je circa zehn Litern Wasser können der Pflanze schon deutlich helfen. Dabei gilt: Kräftiges Gießen ist wegen der schnellen Verdunstung wesentlich hilfreicher als nur „schluckweises”. Optimal wäre es, dies nach zwei bis drei Stunden noch einmal zu wiederholen, damit das Wasser auch in etwas tiefere Bodenschichten gelangen kann. Dies hilft den gestressten Bäumen im Gemeindegebiet, besser durch die heißen Tage zu kommen und trägt dazu bei, dass die Bürger sich auch im nächsten Jahr noch an vielen gesunden Bäumen erfreuen können. Die Gemeinde dankt herzlich für die Unterstützung.