Das Kurt-Huber-Gymnasium pflegt internationale Kontakte und interkulturelle Verständigung – neben den Austauschprogrammen mit Frankreich und den USA auch mithilfe eines Austauschs mit Italien. Für etwa zwei Wochen sind Schülerinnen und Schüler nach Gräfelfing gekommen, wohnen bei Gastfamilien und lernen das schulische und gesellschaftliche Leben der Gartenstadt sowie der benachbarten Landeshauptstadt kennen.
Die Delegation aus Castelfranco Veneto in der Provinz Treviso wurde auch von Bürgermeister Peter Köstler im Rathaus empfangen, dem diese Besuche überaus wichtig sind. „Es sind junge Menschen, der Nachwuchs unserer Gesellschaft in Europa. Sich dafür Zeit zu nehmen, hier Verbindungen zu schaffen und offene Fragen zu klären, das ist überaus lohnenswert”, so Peter Köstler.
Bürgermeister Peter Köstler hieß die Gäste mit einer Präsentation rund um die Verwaltung und die Gemeinde willkommen, im Anschluss gab es die Gelegenheit für Fragen. Gerne beantwortete er, welche Ziele und Visionen er für Gräfelfing habe, welche Bedeutung der zukünftigen Energieversorgung durch Geothermie zugemessen werden könne und wie wichtig der soziale Zusammenhalt sowie der Einsatz für alle Generationen sei.
Im gemeinsamen Dialog wurde herausgearbeitet, welche Unterschiede im kommunalen System, aber auch in der Struktur der Region bestehen. „Das ist immer ein sehr interessanter Besuch, da die Schülerinnen und Schüler sich im Vorfeld schon vorbereiten und dann sehr gezielt nachfragen und ihre offenen Fragen klären”, so Köstler. Der Austausch ermögliche den berühmten „Blick über den Tellerrand” und erweitere den Horizont – auf allen Seiten.
Für die jungen Italienerinnen und Italiener ist der Besuch in Gräfelfing ausgesprochen vielfältig: Sie nehmen am Unterricht des Kurt-Huber-Gymnasiums teil, brechen gemeinsam mit ihren betreuenden Lehrerinnen Patricia Didonè und Paola Ferronato zu Ausflügen zur Allianz Arena oder zum Circus Krone auf, nehmen an Stadtführungen in der nahen Landeshauptstadt teil und lernen die Strukturen und Gepflogenheiten in ihren Gastfamilien kennen. Von deutscher Seite betreut Anja Dizdarevic-Wicht den Austausch.