Das Planspiel Börse 2025 endet mit einem neuen Rekord: Knapp 130.000 Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende und junge Erwachsene in Europa sammelten von Oktober 2025 bis Ende Januar 2026 risikofrei Börsenerfahrung — mit fiktiven Depots und realen Kursen.
Die viermonatige Spielrunde fand in einem bewegten weltwirtschaftlichen Umfeld statt: Es gab Diskussionen wegen der amerikanischen Zoll- und Handelspolitik. Gleichzeitig ging die Inflation in der Eurozone zurück, die Zinsen sanken leicht. Zum Ende des vergangenen Jahres verzeichnete der DAX einen Rekordzuwachs.
Die jungen Anlegerinnen und Anleger setzten im Planspiel Börse vor allem auf Rheinmetall, Nvidia, Amazon und AMD. Insgesamt gaben sie rund 1,59 Millionen virtuelle Orders ab und erzielten damit einen Gesamtumsatz von mehr als 5,5 Milliarden Euro. Im Geschäftsgebiet der Stadtsparkasse München beteiligten sich mehr als 2.300 Personen am Börsen-Wettbewerb.
Das Team „SebastianE“ vom Bertolt-Brecht-Gymnasium erzielte den 1. Platz in München und Bayern in der Kategorie Nachhaltigkeit. Das Team „Ez 1“ vom Lion-Feuchtwanger-Gymnasium konnte bei der Stadtsparkasse München die beste Gesamtperformance erzielen, bayernweit kam das Team auf den 2. Platz. Im Studierenden-Wettbewerb konnte sich „HebDieSchere“ der Ludwig-Maximilian-Universität in der Depotgesamtwertung den 1. Platz für München und deutschlandweit den 3. Platz sichern. In der Nachhaltigkeitswertung kam das Team „Cobra_Quant_Group“ der Technischen Universität München auf Platz eins.
Das Planspiel Börse ist ein Lernprojekt der Sparkassen in Deutschland und Europa zur Förderung der finanziellen Bildung. Seit 1983 findet das Planspiel Börse jährlich statt. Es wird vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), den Regionalverbänden der Sparkassen, der DekaBank sowie der Europäischen Sparkassenvereinigung (ESBG) unterstützt und gefördert. Dabei werden Grundkenntnisse über die Funktionsweisen der Börse nach dem Prinzip „Learning by doing“ vermittelt.