Was hat der Glaßl Sepp mit dem Teufel zu tun? Wieso geht in Harlaching ein blaues Irrlicht um? Und was hat es mit dem Gespensterheer von Lenggries auf sich? Das verrät Helga Lauterbach in ihrem neuen Buch „Sagen & Geschichten entlang der Isar”.
„,Isaria, die Reißende', ist ein wilder Alpenfluss. Von der Quelle im Karwendel bis zur Mündung in die Donau ist die Isar 295 Flusskilometer unterwegs. Sie inspirierte Menschen zu Märchen, Sagen und Legenden. Die schönsten Erzählungen, die mich als geborenes 'Münchner Kindl' seit jeher begleiten, sind in diesem Büchlein zusammengetragen”, so die Autorin über ihr Werk.
„Märchen und Sagen” machen den Anfang in diesem 128 Seiten umfassenden Büchlein, das übrigens praktisch mit Lesebändchen ausgestattet ist. In diesem ersten Teil geht es unter anderem um „Das versunkene Dorf Fall”, den „Spuk in der Münchner Residenz” (man munkelt, es gehe hier immer noch ein Frauengeist um) und „Des Teufels Großmutter in Strudengau”.
Dem folgt der Abschnitt „Legenden” mit insgesamt sieben Geschichten, unter anderem „Das Gelübde von Thalkirchen” und „Das angeschwemmte Auer Kreuz”. Den dritten Teil bilden die „Schicksale und Geschichten” mit dem Einsturz der Isarbrücke in München” und dem „Leprosenhans”.
„Die Erzählungen von Helga Lauterbach zeigen die Verbindungen der Isar-Anrainer, der Flößer und Schiffer zum Fluss und zu dem Land an den Ufern – und machen damit historische Lebens- und Vorstellungswelten erfahrbar”, sagt Dr. Helmut Groschwitz vom Institut für Volkskunde, München.
Erhältich ist „Sagen & Geschichten entlang der Isar” (Edition Falkenberg) für 14,90 Euro.
Wir verlosen Helga Lauterbachs Büchlein „Sagen & Geschichten entlang der Isar”. Schreiben Sie bis Mittwoch, 1. Juli, eine Postkarte oder Mail mit dem Stichwort „Lauterbach”, Absender und Telefonnummer an:
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