Nach Schockanruf: 77-Jährige übergibt Geld und Wertsachen

Am Freitag, 23. Oktober, gegen 16 Uhr erhielt eine 77-Jährige einen Anruf von einem ihr unbekannten Mann. Dieser gab sich als Arzt aus und behauptete, dass die Tochter der 77-Jährigen an Krebs erkrankt sei und nun dringend ein teures Medikament aus der Schweiz benötige. Die Kosten hierfür würden nicht von der Krankenkasse übernommen.

Die 77-Jährige erkannte den Betrug zunächst nicht - und übergab einem bislang unbekannten Abholer Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Kurze Zeit später übergab sie einem weiteren bislang unbekannten Täter zusätzlich Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro.

Zu spät echte Tochter kontaktiert

Nachdem die 77-Jährige anschließend ihre echte Tochter kontaktiert hatte, erkannte sie den Betrug und verständigte den Polizeinotruf 110. Eine sofort eingeleitete Fahndung brachte keine neuen Erkenntnisse zu den Tätern.

Täterbeschreibung:
Abholer 1: Männlich, circa 1,70 m groß, circa 35 Jahre alt, dunkel gekleidet
Abholer 2: Männlich, circa 1,70 m groß, circa 30 Jahre alt, dunkel gekleidet

Zeugenaufruf:
Wem sind im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Alpspitzweg, Zugspitzstraße, Krottenkopfweg und Gruber Straße (Kirchheim-Heimstetten) oder in deren näheren Umgebung aufgefallen? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089/29100, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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