Veröffentlicht am 22.04.2008 00:00

Maxvorstadt · Komisch-tragisch

Shakespeare mal anders: BeMe  (Theater.Foto: VA)
Shakespeare mal anders: BeMe (Theater.Foto: VA)
Shakespeare mal anders: BeMe (Theater.Foto: VA)
Shakespeare mal anders: BeMe (Theater.Foto: VA)
Shakespeare mal anders: BeMe (Theater.Foto: VA)

Subtil und unterhaltsam greift das BeMe Theater mit »Goodnight Desdemona (Good Morning Juliet)« von Ann-Marie MacDonald Themen auf, die noch lange nicht zu Ende gedacht sind: Das mehrfach preisgekrönte Stück sprengt mit einem Augenzwinkern die Grenzen zwischen bekannten Texten, historischen Epochen, Nationen, Geschlechtern und Sexualitäten und hinterfragt die Konventionen des Theaters sowie der Sprache und der Aufführungspraxis.

Am 7., 8. und 10. Mai ist es im Amerikahaus, Karolinenplatz 3, zu sehen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Karten zu 18/12 Euro gibt es unter Tel. 38 53 77 66.

Die unscheinbare, leicht neurotische Constance Ledbelly ist Dozentin an der Queen’s University. Kern ihrer leidenschaftlichen literarischen Forschung ist die Überzeugung, dass Shakespeares Tragödien Othello und Romeo und Juliet in Wirklichkeit Komödien sind. Während sie ein geheimnisvolles kodiertes Manuskript entziffert, findet sie sich plötzlich leibhaftig inmitten der beiden Stücke wieder. Ihr unfreiwilliger Eingriff in die Handlung führt dazu, dass sowohl Desdemona als auch Juliet diesmal überleben…

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