Veröffentlicht am 21.07.2026 14:02

Korbinian-Aigner-Gymnasium holt den dritten Platz im Wettbewerb „H2@School“

Wie lässt sich die Energieversorgung in Deutschland langfristig sicher gestalten? Mit dieser Frage sowie der Rolle erneuerbarer Energien und von Wasserstoff setzten sich bayerische Schülerinnen und Schüler im Wettbewerb „H2@School“ auseinander. Zum Abschluss entwickelten sie Konzepte, wie Krisenregionen mithilfe von Wasserstoff unabhängig mit Strom versorgt werden können. Die besten Teams des Schuljahres 2025/26 wurden nun an der OTH Regensburg ausgezeichnet. Unter ihnen ist das Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding, das sich den dritten Platz Gymnasium Ernestinum Coburg teilt.

Herausragende Ideen entwickeln

Prof. Dr. Christoph Skornia, Vizepräsident der OTH Regensburg, ordnete den Wettbewerb in den Kontext der Hochschule ein: „Die Herausforderungen wie Klimawandel und Energieversorgung können wir nur mit einer entsprechenden Forschung und Ausbildung bewältigen.“ Den Schülerinnen und Schülern gab er mit auf den Weg, neugierig zu bleiben und sich mit Zukunftsthemen auseinanderzusetzen. „Es ist entscheidend, nicht nur zuzuschauen, sondern dort aktiv zu werden, wo etwas passiert.“
Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt ermutigte die Teilnehmenden, offen für neue Technologien zu bleiben. Als Vertreter des Bayerischen Wirtschaftsministeriums betonte die Bedeutung von Wasserstoff für die Zukunft: „Damit die Energiewende gelingt, brauchen wir Wasserstoff als Energiespeicher. Die Teilnehmenden von H2@School haben sich der Frage gewidmet, welchen Beitrag Wasserstoff zur Lösung konkreter Probleme leisten kann, und dabei herausragende Ideen entwickelt. Solche jungen, klugen Köpfe brauchen wir in Bayern.“

Wettbewerb zum letzten Mal ausgetragen

Der von Staatsminister Hubert Aiwanger initiierte Wettbewerb fand in diesem Jahr zum dritten und letzten Mal statt. Ziel war es, Jugendliche ab der achten Klasse für das Zukunftsthema Wasserstoff zu begeistern. Von Anfang an mit dabei: die OTH Regensburg als wissenschaftliche Partnerin. Sie erstellte die Aufgaben, begleitete die Projekte fachlich und war durch Prof. Dr. Michael Sterner, Leiter der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher an der OTH Regensburg, auch in der Jury vertreten.
Insgesamt hatten sich 18 Teams aus 15 bayerischen Schulen der Herausforderung gestellt. Die elf punktbesten Teams qualifizierten sich für die praktische Wettbewerbsphase. Sie entwickelten unter dem Motto „Hydrogen for Humanity“ unter anderem Konzepte, die auf Basis von Wasserstoff Lösungen für eine autarke Stromversorgung in Krisengebieten lieferten.

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