Iryna Fedorenko zeigt Ausstellung „Light and Dark”

Iryna Fedorenko lebt und arbeitet seit ihrer Flucht aus der Ukraine in München. Der Krieg hat ihre künstlerische Arbeit nachhaltig geprägt. (Foto: Iryna Fedorenko)
Iryna Fedorenko lebt und arbeitet seit ihrer Flucht aus der Ukraine in München. Der Krieg hat ihre künstlerische Arbeit nachhaltig geprägt. (Foto: Iryna Fedorenko)
Iryna Fedorenko lebt und arbeitet seit ihrer Flucht aus der Ukraine in München. Der Krieg hat ihre künstlerische Arbeit nachhaltig geprägt. (Foto: Iryna Fedorenko)
Iryna Fedorenko lebt und arbeitet seit ihrer Flucht aus der Ukraine in München. Der Krieg hat ihre künstlerische Arbeit nachhaltig geprägt. (Foto: Iryna Fedorenko)
Iryna Fedorenko lebt und arbeitet seit ihrer Flucht aus der Ukraine in München. Der Krieg hat ihre künstlerische Arbeit nachhaltig geprägt. (Foto: Iryna Fedorenko)

Die ukrainische Künstlerin, Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin Iryna Fedorenko, international bekannt unter ihrem Künstlernamen Semira, eröffnet am Samstag, 24. Oktober, um 18.30 Uhr ihre neue Einzelausstellung ”Light and Dark” im Campus Hub München (Milchstraße 4). Die Ausstellung ist bis Samstag, 14. November, zu sehen.

Mit ”Light and Dark” richtet Fedorenko den Blick auf eines der zentralen Themen ihrer künstlerischen Arbeit: die Widersprüche der menschlichen Natur. Licht und Dunkelheit, Hoffnung und Angst, Verletzlichkeit und Stärke erscheinen dabei nicht als getrennte Gegensätze, sondern als Zustände, die gleichzeitig in einem Menschen existieren können.

Im Zentrum steht erneut das menschliche Gesicht. Für Semira ist das Porträt weit mehr als die Wiedergabe äußerer Ähnlichkeit. Das Gesicht wird zu einem psychologischen Raum, in dem Erinnerung, Spannung, innere Stärke und verborgene Emotionen sichtbar werden.

Besonders intensive Phase des Schaffens

Die Ausstellung fällt in eine besonders intensive Phase im Schaffen der in München lebenden Künstlerin. In den vergangenen Monaten war Fedorenko mit mehreren internationalen Kunst- und Kulturprojekten präsent - und entwickelte ihre Arbeit zunehmend an der Schnittstelle von bildender Kunst, Forschung, Bildung und kulturellem Dialog.

Iryna Fedorenko stammt aus Mariupol. Seit ihrer Flucht aus der Ukraine lebt und arbeitet sie in München. Der Krieg in der Heimat hat ihre künstlerische Arbeit nachhaltig geprägt. Zu ihren wichtigen Werkserien dieser Jahre gehört ”Children of War”, die sich mit den Erfahrungen von Kindern auseinandersetzt, deren Alltag, Sicherheit und Zukunft durch Krieg zerstört oder grundlegend verändert wurden.

Nicht nur Künstlerin des Kriegsthemas

Gleichzeitig versteht sich Fedorenko nicht ausschließlich als Künstlerin des Kriegsthemas: Ihre Arbeit beschäftigt sich zunehmend mit Identität, Erinnerung, menschlicher Psychologie und den inneren Spannungen des Individuums. „Light and Dark” führt diese Entwicklung weiter und bringt die persönliche künstlerische Position der Künstlerin wieder deutlich in den Mittelpunkt. Fedorenko ist außerdem Gründerin des TRACE – International Contemporary Art Festival, kuratiert internationale Ausstellungen und setzt parallel ihre wissenschaftliche Arbeit als Doktorandin fort.

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