Von Gaudí bis Picasso: Kunsthalle zeigt spanische Meisterwerke aus Barcelona

Luftig leichte Bilder mit gegenständlichen Sujets, hier „Interieur im Freien” von Ramon Casas aus dem Jahr 1892, entstanden in Barcelona. (F.: Col·lecció Carmen Thyssen Barcelona)
Luftig leichte Bilder mit gegenständlichen Sujets, hier „Interieur im Freien” von Ramon Casas aus dem Jahr 1892, entstanden in Barcelona. (F.: Col·lecció Carmen Thyssen Barcelona)
Luftig leichte Bilder mit gegenständlichen Sujets, hier „Interieur im Freien” von Ramon Casas aus dem Jahr 1892, entstanden in Barcelona. (F.: Col·lecció Carmen Thyssen Barcelona)
Luftig leichte Bilder mit gegenständlichen Sujets, hier „Interieur im Freien” von Ramon Casas aus dem Jahr 1892, entstanden in Barcelona. (F.: Col·lecció Carmen Thyssen Barcelona)
Luftig leichte Bilder mit gegenständlichen Sujets, hier „Interieur im Freien” von Ramon Casas aus dem Jahr 1892, entstanden in Barcelona. (F.: Col·lecció Carmen Thyssen Barcelona)

„Barcelona Moderna. Von Gaudí bis Picasso” heißt die Ausstellung, die von Freitag, 23. Oktober, bis zum 21. Februar in der Kunsthalle (Theatinerstraße 8) zu sehen ist. Zum Eintrittspreis von regulär 18 Euro beziehungsweise ermäßigt 14, acht oder vier Euro kann sie täglich zwischen 10 und 20 Uhr besucht werden. Weitere Informationen finden sich unter kunsthalle-muc.de/barcelona/.
Zu sehen ist Kunst, die in der Stadt um 1900 entstand: Rund 160 Werke aus dem Bereichen Malerei, Grafik, Objekt, Skulptur, Möbel und Architekturmodell – darunter Meisterwerke aus den jungen Jahren von Pablo Picasso. Mit Leihgaben bedeutender Museen und Privatsammlungen – darunter zahlreichen Werken, die erstmals außerhalb Spaniens gezeigt werden – eröffnet die Ausstellung neue Perspektiven auf den katalanischen Modernisme und macht die künstlerische Aufbruchsstimmung Barcelonas der damaligen Zeit unmittelbar erlebbar.

Themen sind bis heute modern

„Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso” lädt dazu ein, Barcelona um 1900 als eines der großen kulturellen Laboratorien Europas neu zu entdecken. Die Ausstellung rückt eine Generation von Künstlern ins Bewusstsein, deren Werke einst europaweit Beachtung fanden und mittlerweile außerhalb Spaniens zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Zugleich eröffnet sie eine Perspektive auf Themen, die bis heute aktuell geblieben sind: das Verhältnis von regionaler Identität und internationalem Austausch, von kultureller Verwurzelung und Offenheit gegenüber Europa.

Gratis Audiotour

Zur Ausstellung gibt es eine kostenlose Audio-Tour auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Katalanisch. Alle Versionen sind zu Hause sowie in der Ausstellung mit mobilen Endgeräten abrufbar. Deshalb sollte man zum Ausstellungsbesuch eigene Kopfhörer mitbringen.

    Was den katalanischen Modernisme so besonders macht

    Ramon Casas, Santiago Rusiñol, Hermen Anglada Camarasa und der junge Pablo Picasso reisten nach Paris, bewegten sich in internationalen Künstlernetzwerken und setzten sich mit den neuesten Strömungen ihrer Zeit auseinander. In einem Vortrag beleuchtet Ausstellungskurator Carlos Alonso die Verbindungen der Künstler zu Europa. Er zeigt, wie internationale Begegnungen und wechselseitige Impulse den katalanischen Modernisme prägten und ihn zu einer eigenständigen Ausprägung der europäischen Moderne machten.
    Der Vortrag findet am Montag, 30. November, bei freiem Eintritt im Institutio Cervantes in der Alfons-Goppel-Straße 7 (zwischen Hofgarten und Maximilianstraße) statt und trägt den Titel „Die Netzwerke der Moderne: Katalanische Künstler in Europa”. Er wird auf Spanisch gehalten und simultan ins Deutsche übersetzt. Beginn ist um 19 Uhr. Um Anmeldung an die Adresse reservas.munich@cervantes.es wird gebeten.

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