Schon die Psalmen der Bibel verbinden Gebete und Musik - in der hebräischen Bibel wird sogar vom „Buch der Loblieder“ gesprochen. Sowohl die Psalmen als auch viele andere Gebete sind im Lauf der Jahrhunderte von Komponisten vertont werden. Solchen „gesungenen Gebeten“ widmet sich der Paul-Gerhardt-Chor in seinem Sommerkonzer am Dienstag, 30. Juni, um 20 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche (Mathunistraße 23-27). Das Programm reicht vom gregorianischen Vaterunser über Werke des 17. Jahrhunderts – so das titelgebende Werk „Hear my prayer“ von Henry Purcell – bis zu verschiedenen Werken aus dem 20. und 21. Jahrhundert. „Wir wollen in diesem Konzert Gebete aus unterschiedlichen Zeiten und ihre Inhalte musikalisch „erlebbar“ machen“, sagt dazu Ilse Krüger-Kreile, die Leiterin des Paul-Gerhardt-Chors.