Veröffentlicht am 16.03.2026 09:10

Feuerwehr rettet Hund aus Isar

Der Versuch, eine Taube zu fangen, ist für einen jungen Vierbeiner im kühlen Nass geendet. Die Feuerwehr München hat den Hund am Donnerstag, 12. März, aus seiner misslichen Lage gerettet.

Am Vormittag gegen 10.35 Uhr war die Besitzerin mit ihrem Vierbeiner im Bereich des Oberföhringer Isarwehrs unterwegs. Als der Hund die Möglichkeit, eine Taube zu fangen erkannte, riss er sich los und nahm die Verfolgung auf. An der Brüstung der Wehranlage angekommen, folgte der schwarze Weimaraner seinen Instinkten und sprang der Taube mutig hinterher. Der Flug endete sechs Meter tiefer im kühlen Nass - ohne Taube.

Entsetzt über sein Scheitern und die Konfrontation mit der etwa acht Grad kalten Isar rettete sich der Hund auf einen Vorsprung des Isarwehrs. Die besorgte Besitzerin konnte durch Passanten davon abgehalten werden, ihren treuen Begleiter selbst durch einen Sprung ins kalte Wasser zu retten.

Die hinzugerufene Feuerwehr setzte speziell ausgebildete Strömungsretter ein. An einer Leine gesichert, schwamm ein Feuerwehrtaucher zu dem verängstigten Hund. Nach einer kurzen Kennenlernphase auf dem Vorsprung des Wehrs traten Retter und Tier die Schwimmstrecke zurück ans Festland an. Dort konnte der Hund in die freudigen Arme seiner Besitzerin übergeben worden.

Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Über den Verbleib der gejagten Taube liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.

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