Am Sonntag, 22. März, um 17 Uhr führt der Paul-Gerhardt-Chor in der Paul-Gerhardt-Kirche Dvořáks „Stabat Mater“ auf. Dieses große Oratorium, eines der ergreifendsten Werke der geistlichen Chormusik, zählt zu den persönlichsten und zugleich tröstlichsten Werken des tschechischen Komponisten. Es entstand vor dem Hintergrund schwerer persönlicher Schicksalsschläge von Dvořák, der innerhalb weniger Jahre drei Kinder verlor.
Im mittelalterlichen Gedicht „Stabat Mater“ wird die Trauer von Maria, der Mutter Jesu, im Angesicht des Kreuzes betrachtet. Schmerz, Klage und stille Verzweiflung stehen neben Momenten inniger Wärme, zarter Schönheit und fast überirdischer Ruhe. In zehn Sätzen vertont Dvořák diese Stimmungen in eindrucksvoller Weise und verbindet dabei tiefes menschliches Leid mit Hoffnung, Zuversicht und dem Glauben an Trost und Erlösung.
Die Mitwirkenden sind Claudia Reinhard (Sopran), Regine Jurda (Alt), Martin Platz (Tenor),
Raphael Sigling (Bass), das Münchner Oratorienorchester und der Paul-Gerhardt-Chor unter Leitung von Ilse Krüger-Kreile.
Eintrittskarten zwischen 20 und 30 Euro gibt es an der Abendkasse. oder unter www.paul-gerhardt-chor.de.