Die Historikerin Bianca Walther liest am Dienstag, 14. Juli, um 19 Uhr in der Monacensia im Hildebrandhaus (Maria-Theresia-Straße 23) aus ihrem neuen Buch „Die Vorkämpferinnen“. Darin porträtiert sie die Pionierinnen der ersten deutschen Frauenbewegung, angefangen mit den Revolutionärinnen von 1848 bis hin zu Marie Juchacz‘ erster Rede vor der Nationalversammlung im Jahr 1919.
Entlang der Lebenswege und Netzwerke von Aktivistinnen wie Helene Lange, Minna Cauer, Alice Salomon oder Clara Zetkin erzählt die Autorin von Frauen, die für Bildung, politische Rechte und gesellschaftliche Teilhabe kämpften. Walther betreibt den Instagram-Kanal „Frauen von Damals“ und einen gleichnamigen Podcast. In beiden Medien setzt sie die Errungenschaften und Veränderungen, die historische Frauen angestoßen und erreicht haben, ins Zentrum.
Im anschließenden Gespräch geht Bianca Walther gemeinsam mit Rebecca Faber, Programmkuratorin der Monacensia, der Frage nach, wie Frauen Geschichte schreiben und wie ihre Geschichten erinnert, weitergetragen und neu erzählt werden. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.