Nachdem mit dem 1. FC Schweinfurt 05, dem dreimaligen DDR-Meister FC Erzgebirge Aue, dem SSV Ulm 1846 und dem TSV Havelse die vier Absteiger aus der 3. Liga feststehen, lohnt sich ein Blick in die fünf Regionalligen, um zu sehen, wer als Aufsteiger an das Tor zur 3. Liga klopft. Darunter befinden sich zahlreiche Rückkehrer. Spannend ist der Saisonverlauf nur noch in der Regionalliga Nordost. In allen anderen Ligen ist die sportliche Entscheidung bereits gefallen.
In der Regionalliga Nord steht der SV Meppen als Meister fest. Die Emsländer spielten eine Fabel-Saison und kehren nach drei Jahren Auszeit wieder in den Profifußball zurück. Eine ähnliche Situation findet sich in der Regionalliga Südwest. Dort ist die SG Sonnenhof Großaspach als Aufsteiger zurück in der 3. Liga, aus der sie in der Spielzeit 2019/20 abgestiegen war. In der kommenden Saison wird Köln wohl zur Hauptstadt des höherklassigen Fußballs. Neben dem FC Viktoria Köln ist nämlich vermutlich auch der SC Fortuna Köln wieder im Teilnehmerfeld der 3. Liga zu finden. In der Regionalliga West hat der Verein aus dem Kölner Stadtteil Zollstock den Verfolger Rot-Weiß Oberhausen mit vier Punkten Vorsprung hinter sich gelassen. Bei nur noch zwei ausstehenden Spielen sollte das reichen.
Den vierten Aufsteiger spielen die Spitzenvertreter der Regionalligen Nordost und Bayern in einem Relegationsduell mit Hin- und Rückspiel aus. Im Nordosten kämpfen noch der 1. FC Lok Leipzig und der FC Carl Zeiss Jena um den Meistertitel und die damit verbundene Teilnahme an der Relegation. Ihr Gegner aus Bayern steht bereits fest. Unter den ersten sieben Vereinen der Tabelle hat nur der FC Würzburger Kickers erklärt, einen Aufstieg in die 3. Liga wahrnehmen zu wollen und zu können. Die Unterfranken treten am Mittwoch, den 27. Mai, zum Hinspiel an. Das Rückspiel gegen den Meister aus dem Nordosten findet am 31. Mai statt. (as)