Unter dem Titel „Außenansichten” zeigt die Künstlerin Jacqueline Hein von Sonntag, 8. März, bis Donnerstag, 30. April, ihre Werke im Rathaus (Bahnhofstr. 12).
„In meiner Malerei bin ich hin- und hergerissen zwischen zwei Disziplinen: der abstrakten und der figurativen. Der Großteil meiner Arbeit ist figurativ. Ich male Köpfe, keine Porträts; das heißt, ich versuche, einen Blick auf die menschliche Seele zu erhaschen, wie sie sich im Gesicht eines Menschen ausdrückt, ohne den Normen und Zwängen der Porträtmalerei zu unterliegen. Meine Köpfe fangen ein, was im Modell hinter der Erscheinung lebendig ist. Sie sind weder illustrativ noch realistisch oder narrativ. Der Gegenpol zu meinen Portraits bzw. Köpfen sind meine abstrakten Arbeiten. Hin und wieder finde ich es befreiend, zu Beginn des Entstehungsprozesses eines Bildes nicht zu wissen, wie das Kunstwerk am Ende aussehen wird”, so Jacqueline Hein über ihr Schaffen. „Ich begann meinen Weg als abstrakte Malerin und arbeite auch weiterhin mit abstrakten Elementen. In gewisser Weise sind die abstrakten Werke Ideengeber für meine Köpfe: über die Integration von Motiv und Hintergrund und wie man sich von den jeweiligen Vorlagen lösen kann. Matisse gilt für mich als der größte Meister dieses Wechselspiels zwischen figurativer Malerei und reiner Abstraktion. Sehr häufig verwende ich Acryl für die Untermalung und Ölfarben und/oder Pastellkreiden für die oberen Schichten. Mich faszinieren von jeher das menschliche Antlitz und der Blick ,hinter die Kulissen', den ein ausdrucksstarkes Gesicht gewährt. Wenn dieser Blick hinter die Oberfläche den Betrachter eines meiner Bilder berührt, dann ist dieses Bild für mich ein gelungenes Werk”, so Hein weiter.
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Gemeinde besucht werden: