Zum Beginn des neuen Schuljahres hat sich das Polizeipräsidium München vom 15. bis 18. September an den landesweiten Aktionstagen zur Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht beteiligt. Ziel der verstärkten Verkehrskontrollen war es, das Bewusstsein für die lebensrettende Wirkung von Sicherheitsgurten und geeigneten Kinderrückhaltesystemen zu schärfen.
An den Aktionstagen beteiligten sich rund 900 Kräfte des Polizeipräsidiums München. Die Einsatzkräfte stellten in der Summe 1.627 Verstöße fest. Daraus resultierten sechs Strafanzeigen, 218 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 1.403 Verwarnungen. In 58 Fällen wurden Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht und in 32 Fällen Verstöße gegen die Kindersicherungspflicht geahndet.
„Schnallen Sie sich auch auf kurzen Strecken an, gehen Sie mit gutem Beispiel vor und achten Sie darauf, dass Kinder stets ordnungsgemäß gesichert sind”, appelliert das Polizeipräsidium München daher besonders an Eltern und Erziehungsberechtigte: „Wenige Handgriffe vor dem Losfahren können im Ernstfall Leben retten oder schwere Verletzungen vermeiden.”