In den Abendstunden des Mittwoch, 24. Juni, kam es zu einem Polizeieinsatz im Bereich der Leopold- und Ludwigstraße im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft. Um 21 Uhr fand die Begegnung Bosnien-Herzegowina gegen Katar statt. Nach dem Sieg der bosnisch-herzegowinischen Mannschaft begaben sich in der Spitze um die 1200 Personen und 200 Fahrzeuge auf die Leopold- und Ludwigstraße. Über 100 Polizeibeamte waren überwiegend für Verkehrsmaßnahmen eingesetzt.
Gegen 23.30 Uhr zündeten zwei Personen pyrotechnische Gegenstände auf der Ludwigstraße. Sie wurden von Polizeikräften des Münchner Unterstützungskommandos gestellt und erhielten eine Anzeige. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden wiederholt pyrotechnische Gegenstände gezündet, wobei jedoch keine Verursacher festgestellt werden konnten.
Ein Motorradfahrer, welcher mehrere Burn-Outs auf der Fahrbahn machte, konnte ebenfalls durch Kräfte des Münchner Unterstützungskommandos gestellt und angezeigt werden. Um einen Überblick über die Einsatzlage und die Anzahl der Personen zu gewinnen, wurde auch eine polizeiliche Drohne eingesetzt. Die Polizeikräfte versuchten, die feiernden Personen überwiegend auf eine Verkehrsfläche im Bereich des Siegestores zu leiten, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Kurz nach 1 Uhr nachts begaben sich die meisten Personen eigenständig nach Hause, so dass der Einsatz beendet werden konnte. Während des Polizeieinsatzes war es zu einer Vielzahl von Beschwerden durch Anwohner wegen des Lärms gekommen. Nennenswerte Sicherheitsstörungen oder Verletzte wurden während des Einsatzes nicht festgestellt.