Teilhabe gewinnt

Die gesamte Jury mit ihrem Vorsitzenden und Stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten Michael Asam (3.v.l.) vor der Sitzung (Foto: Bezirk Oberbayern / Heike Geismar)
Die gesamte Jury mit ihrem Vorsitzenden und Stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten Michael Asam (3.v.l.) vor der Sitzung (Foto: Bezirk Oberbayern / Heike Geismar)
Die gesamte Jury mit ihrem Vorsitzenden und Stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten Michael Asam (3.v.l.) vor der Sitzung (Foto: Bezirk Oberbayern / Heike Geismar)
Die gesamte Jury mit ihrem Vorsitzenden und Stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten Michael Asam (3.v.l.) vor der Sitzung (Foto: Bezirk Oberbayern / Heike Geismar)
Die gesamte Jury mit ihrem Vorsitzenden und Stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten Michael Asam (3.v.l.) vor der Sitzung (Foto: Bezirk Oberbayern / Heike Geismar)

Unter dem Motto „Weil jedes Alter zählt“ vergibt der Bezirk Oberbayern zum siebten Mal den Inklusionspreis. Die Verleihung findet am 19. November statt. Ausgezeichnet werden Projekte, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen stärken und sich bestimmten Lebensphasen widmen – zum Beispiel Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter, Ruhestand oder hohes Alter. Nun hat die Jury ihre Entscheidung gefällt: Die ersten drei Preise gehen an Projekte in Hebertshausen, Puchheim und München.

Innovativ, nachhaltig, partizipativ, wegweisend: Dies waren einige der Kriterien, die die Jurymitglieder bei der Sitzung unter Leitung des Stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten Michael Asam bei der Wahl der Preisträgerinnen und Preisträger zu berücksichtigen hatten. Nur Projekte und Initiativen aus den Bereichen Digitalisierung, Soziales, außerschulische Bildung, Kultur, Freizeit und Sport sowie Mobilität und Umwelt kamen für einen Preis in Frage. „Absolut bemerkenswert und unglaublich, was da auf die Beine gestellt wird“, lobten gleich mehrere Jurymitglieder die Projekte.

Ausgezeichnete Projekte

Die Plätze eins bis drei sind mit 5.000, 3.000 und 2.000 Euro dotiert. Sie gehen an folgende Projekte:

  • 1. Preis: Emmas Spektrum, Aufklärungsinitiative aus Puchheim
  • 2. Preis: Inklusionscafé „Stimmt so“, privates Begegnungs- / Gastronomieprojekt aus Hebertshausen
  • 3. Preis: Artists for Kids gGmbH, inklusives Jugendhilfe-Förderangebot aus München.

Begleiten und fördern

Beim 1. Preisträger „Emmas Spektrum“ engagiert sich die 14-jährige Emma aus Puchheim zusammen mit ihrer Mutter für mehr Akzeptanz von Schülerinnen und Schülern mit unsichtbaren Behinderungen.
Der 2. Preisträger, das privat initiierte Inklusionscafé „Stimmt so“ für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen, verbindet Gastronomie und soziale Teilhabe über Begegnung und Praktika. Hier begeisterte die Jury der hohe Praxisbezug, die große Strahlkraft weit über die Ortsgrenzen hinaus und die Möglichkeit des Hineinschnupperns in den ersten Arbeitsmarkt.
Der 3. Preisträger „Artists for Kids gGmbH Kinder- und Jugendhilfe“ ist ein vom Stadtjugendamt München finanziertes schulergänzendes Projekt, das Kinder mit Beeinträchtigungen und Förderbedarf an ihrer Regelschule (in den Stadtteilen Schwanthalerhöhe und Laim) begleitet, betreut und fördert. Hier überzeugte das individuell und altersgerecht zugeschnittene Unterstützungspaket, so dass Kinder die Regelschule besuchen können und nicht auf eine Förderschule oder Heilpädagogische Tagesstätte angewiesen sind.

50 Bewerbungen

Die Jury hatte die Wahl zwischen 50 Bewerbungen und bestand aus 18 Mitgliedern, darunter Bezirksrätinnen und Bezirksräte sowie Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege München, des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. und der Landesarbeitsgemeinschaft „SELBSTHILFE“ e.V. sowie Monika Dollinger vom Bayerischen Rundfunk und Paracycler Wolfgang Sacher.

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