Wahrhaft königlichen Besuch bekam die Kleinfeldschule kürzlich: Die „Opa-Sternsinger“ waren zu Gast in der Turnhalle und brachten ihren Segen in die Schule. Begleitet wurden sie dabei von einer Sternträgerin.
Die „Opa-Sternsinger“ sind eine Gruppe von Männern, alle um die sechzig, die sich vor einem Jahr zusammengeschlossen haben. Der Grund dafür war, dass es immer weniger Kinder gibt, die als Sternsinger unterwegs sind. Mit ihrem Projekt möchten sie zeigen, wie schön diese alte Tradition ist, und andere dafür begeistern.
Insgesamt haben die Opa-Sternsinger schon etwa 160 Häuser besucht. Sie gehören zur Pfarrei Don Bosco und sind eigentlich nur im Altdorf Unterpfaffenhofen unterwegs. Dort kommen sie ohne Anmeldung in die Häuser und bringen den Menschen den Sternsingersegen.
Schon im vergangenen Jahr waren die „Opa-Sternsinger“ im Hospiz Germering und in den vier katholischen Kindergärten zu Besuch. Nun kamen viele neue Orte dazu: die Polizei, die Feuerwehr Unterpfaffenhofen, die Lungenfachklinik Gauting und auch die Kleinfeldschule.
In diesem Jahr wurden die drei Könige von einem kleinen Engel begleitet. Das war die Enkeltochter eines Königs.
Gesammelt wurde Geld für das Projekt „Schule statt Fabrik“ in Bangladesch. Mit diesem Projekt wird Kindern geholfen, damit sie zur Schule gehen können und nicht arbeiten müssen. Das Projekt der „Opa-Sternsinger“ kommt bei vielen Menschen sehr gut an. „Wir hoffen, dass sich dadurch auch wieder mehr Kinder trauen, als Sternsinger mitzugehen und diese tolle Tradition weiterzuführen”, sind sie sich einig.