Es ist die erste Sonderausstellung nach der Wiedereröffnung des Valentin-Karlstadt-Musäums: Bis zum 10. November zeigen die in München arbeitende Künstlerin Miriam Frank und der mehrfach ausgezeichnete Holzbildhauer Philipp Liehr aus Sachsen mit „Sternenstaub und Meeresgrund” Werke aus unerforschten Gefilden. Sie nehmen den Betrachter mit auf eine poetische Riese in die Tiefen der Ozeane und die Weiten des Weltalls.
Das Valentin-Karlstadt-Musäum befindet sich im Isartor (Adresse: Im Tal 50) und ist mit dem Bus 132, mit der Tram 16 und 18 und den S-Bahnen 1–8, jeweils Haltestelle Isartor, zu erreichen.
Geöffnet ist täglich außer Mittwoch von 11 bis 18 Uhr sowie an Sonntagen ab 10 Uhr. Der Eintritt kostet 3,99 Euro regulär und 2,99 ermäßigt. Jugendliche bis 18 Jahre und Auszubildende zahlen nichts. Für Rentner gilt der ermäßigte Eintrittspreis.
Bei Miriam Frank stehen das Meer und seine Bewohner im Mittelpunkt. Von bärtigen Seemännern, der Tierwelt des Ozeans und Meerjungfrauen erzählen ihre Werke. Schon seit ihrem Studium der Illustration arbeitet die Künstlerin mit den verschiedensten Materialien und ist so auch zum Tätowieren gekommen. Mittlerweile wird sie weltweit in Ausstellungen gezeigt.
In die unerforschten Weiten des Weltalls dringt Philipp Liehr mit seinen Astronauten vor. Humorvoll und manchmal kritisch zeigt er, was weit über den Wolken im Weltall passiert. Liehr trainierte seine Fingerfertigkeit zunächst als Zahntechniker, perfektionierte sie dann als Comic-Zeichner und brilliert jetzt als Holzbildhauer mit zeitgenössischen, mehrfach ausgezeichneten Skulpturen.