Noch bis Sonntag, 27. September, ist im Maximiliansforum die Ausstellung „Imaginäre Freunde” von Jens Kabisch zu sehen. Mit ihr öffnet der Künstler einen neuen Raum, in dem er sich poetisch mit dem Phänomen unsichtbarer Begleiter auseinandersetzt. Und alle sind eingeladen ihn zu begleiten.
Man stelle sich vor, es ist Sommer, und man nimmt sich vor, etwas für sich selbst zu tun. Vielleicht hat man ja Lust, sich einem der großen Themen der menschlichen Psyche zu stellen: Wie stehe ich zu meinen imaginären Freunden? Was? Sie haben keine imaginären Freunde? Das ist schade. Oder haben Sie sie verloren? Was für ein Pech!
Der Münchner Künstler Jens Kabisch ist da für die Leute und Ihre unsichtbaren oder verlorengegangenen imaginären Freunde. Einfach im MaximiliansForum vorbeikommen: Jeden Samstagnachmittag, von 14 bis 16 Uhr begegnet man sich selbst und vielleicht auch anderen, die auf der Suche sind. Man kann seine Stofftiere oder nicht-sichtbaren imaginären Freunde mitbringen, seine Geschichten und Wünsche dem Künster und allen Wesen – anwesend oder nicht – erzählen. Jens Kabisch und Dieter Hammer freuen sich auf viele Besucher und auf die imaginären Freunde. Und wer am Mittwoch, 23. September, ab 19 Uhr Zeit hat, ist herzlich zu einer Performance von Jens Kabisch, „Im Angesicht des Imaginären”, eingeladen.
Dieser Kunstraum der Stadt München befindet sich in der Unterführung Maximilianstraße/ Altstadtring: Das Maximiliansforum ist eine Passage für Kunst und Design. Dort finden wechselnde Ausstellungen, Performances und Workshops statt. Die Ausstellungen sind 24 Stunden einsehbar und bieten Kunstgenuss quasi im Vorübergehen. Unter der Adresse maximiliansforum.de/ erfährt man mehr.