Die „Mondscheinsiedlung”: Was so romantisch klingt, ist tatsächlich eine Manifestation des sozialen Elends der Nachkriegszeit. Flüchtlinge aus der jugoslawischen Batschka errichteten 1951 im zerstörten München auf einer Schafweide kleine Häuschen. Sie taten das schwarz und bauten, um die städtischen Kontrolleure auszutricksen, in der Nacht.
In einem Vortrag am Montag, 5. Oktober, schildert Dr. Horst Rückert vom Geschichtsverein Moosach zusammen mit Klaus Billert die Geschichte dieser einst „wilden” Siedlung vom Anfang bis zu ihrer Legalisierung im Jahr 2002. Der Vortrag findet in den Räumen der Münchner Volkshochschule (MVHS), Baubergerstraße 6a, statt und beginnt um 19 Uhr. Bei dem Vortrag handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem Geschichtsverein Moosach, dem Verein Trinkl-Siedlung und der MVHS in Moosach. Die Anmeldung erfolgt unter der Angabe der Kursnummer X122851 auf www.mvhs.de oder unter der Telefonnummer 089/48006 6868.