Veröffentlicht am 30.06.2026 12:49

Projektwoche an der Grundschule

Mit den chinesischen Tierkreiszeichen beschäftigten sich diese Kinder in der Projektwoche „Rund um die Welt”. (Foto: Anja Zukanov)
Mit den chinesischen Tierkreiszeichen beschäftigten sich diese Kinder in der Projektwoche „Rund um die Welt”. (Foto: Anja Zukanov)
Mit den chinesischen Tierkreiszeichen beschäftigten sich diese Kinder in der Projektwoche „Rund um die Welt”. (Foto: Anja Zukanov)
Mit den chinesischen Tierkreiszeichen beschäftigten sich diese Kinder in der Projektwoche „Rund um die Welt”. (Foto: Anja Zukanov)
Mit den chinesischen Tierkreiszeichen beschäftigten sich diese Kinder in der Projektwoche „Rund um die Welt”. (Foto: Anja Zukanov)

Die Grundschule an der Werdenfelsstraße verwandelte sich kürzlich in einen bunten Treffpunkt der Kulturen.

Origami und Gottheiten

Unter dem Motto ”Rund um die Welt” erlebten die Schülerinnen und Schüler eine außergewöhnliche Projektwoche mit knapp 50 verschiedenen Workshops, spannenden Ausflügen und vielen gemeinsamen Erlebnissen. Die Kinder konnten ganz nach ihren Interessen aus einer Vielzahl von Angeboten wählen und dabei Länder, Traditionen und Kunstformen aus allen Teilen der Erde kennenlernen. So entstanden bei ”Spaß mit Flaggen” farbenfrohe Kunstwerke für die Eröffnung des Sommerfests, während in den Workshops zu japanischem Origami filigrane Papierfiguren gefaltet wurden. Andere Kinder knobelten an chinesischen Tangram-Puzzles, tanzten amerikanischen Linedance oder den neuseeländischen Haka, gestalteten australische Dot Paintings oder beschäftigten sich mit Frida Kahlo und Mexiko. Auch Themen wie indische Gottheiten, der Mittsommer, afrikanisches Trommeln oder arabisches Kochen standen auf dem Programm.

Großes Engagement der Eltern

Neben den Workshops gab es für alle Schülerinnen und Schüler ein großes Erzähltheater mit Geschichten aus aller Welt, das die Kinder auf eine fantasievolle Reise durch verschiedene Kulturen mitnahm. Ergänzt wurde das Programm durch spannende Ausflüge, unter anderem in das Museum Fünf Kontinente sowie in die Mammut-Ausstellung.
Ein besonderes Merkmal der diesjährigen Projektwoche war das außergewöhnlich große Engagement der Eltern. Sie entwickelten und leiteten insgesamt zehn eigene Workshops für die Kinder und bereicherten damit das vielfältige Angebot der Schule. Darüber hinaus unterstützten sie die Schüler bei aufwändigen Bastelarbeiten, halfen morgens bei der Anwesenheitskontrolle und engagierten sich tatkräftig bei der Organisation und Durchführung des Sommerfestes.

Höhepunkt war das Sommerfest

Es war der Höhepunkt der Woche und fand bei strahlendem Sonnenschein statt. Die Besucherinnen und Besucher konnten zahlreiche Ausstellungen mit den in der Projektwoche entstandenen Arbeiten bewundern. Tanz- und Singaufführungen sorgten für Begeisterung und zeigten eindrucksvoll, was die Kinder in den vergangenen Tagen gelernt und erarbeitet hatten.
Für das leibliche Wohl sorgte der Elternbeirat mit einem vielfältigen Angebot an Speisen und Getränken. Zur Abkühlung gab es auf dem Pausenhof aufgestellte Rasensprenger, eine Nebeldusche und viele Wasserwannen.

„Stärkt das Miteinander”

„Eine solche Projektwoche ist viel mehr als nur eine abwechslungsreiche Schulveranstaltung. Sie ermöglicht den Kindern ein komplett selbstbestimmtes und selbstgesteuertes Lernen, greift individuelle Interessen auf und fördert Offenheit gegenüber anderen Kulturen. Gleichzeitig stärkt sie das Miteinander und das Gemeinschaftsgefühl der gesamten Schulfamilie. Die Schulklassen sind für eine Woche aufgelöst und man lernt viele neue Kinder kennen, mit denen man denselben Workshop besucht und auch die Eltern werden noch stärker als sonst in die Schulgemeinschaft eingebunden”, so Rektorin Stefanie Stöckle.

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