Plätze für neue Glascontainer frei

Überfüllte Glascontainer und daneben abgestelltes Altglas sind ein unschöner, leider üblicher Anblick im Sendling. Der Bezirksausschuss Sendling (BA) sieht an vielen Standorten von Wertstoffinseln eine deutliche Unterversorgung mit Glascontainern. Deshalb fordert der BA Sendling nun auf Initiative von Christine Depta (SPD) und Dagmar Irlinger (Bündnis 90/Die Grünen) hin, im Zuge der Einführung der „gelben Tonne“ für private Haushalte ab 2027 die Kapazitäten für die Altglassammlung gezielt auszuweiten. Der Abbau der Wertstoffcontainer für Kunststoff und Metall mache Plätze frei für neue Glascontainer.

„Recyling von Glas ist ein bewährtes Verfahren, um wertvolle Rohstoffe im Kreislauf zu halten und die Umwelt zu schonen. Wir sollten daher alles für eine hohe Sammelquote tun. Wir erreichen dies nur, wenn auch die Sammelstellen attraktiv und nicht abschreckend sind“, sagt Dagmar Irlinger (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsitzende des Unterausschusses Öffentlicher Raum, Begrünung und Gewerbe (ÖRBG) im Bezirksausschuss Sendling.
Der Bedarf sei offensichtlich, so Christine Depta (SPD), stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses ÖRBG: „Die Bereitschaft zur Mülltrennung ist hoch – das System wird angenommen. Was fehlt, sind ausreichend Container. Stattdessen treffen viele Bürgerinnen und Bürger auf überfüllte Behälter und legen dann ihr Altglas daneben ab. Das führt zu Vermüllung und birgt konkrete Gefahren durch Glasscherben für Menschen und Tiere.“
Zusätzliche Altglas-Container sollen nach dem einstimmigen Willen des Bezirksausschusses Sendling besonders an bereits heute überlasteten Standorten eingerichtet werden.

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