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Derzeit sollte man davon absehen, Kinder im Hachinger Bach spielen oder Hunde daraus trinken zu lassen.  (Foto: hw)

Blaualgengattungen im Hachinger Bach
nachgewiesen

Nach Hinweisen auf ein mögliches Vorkommen von Blaualgen (Cyanobakterien) im Hachinger Bach hat das Gesundheitsamt München Land am 4. und 5. August 2026 Sichtkontrollen sowohl am Zulauf des Hachinger Bachs sowie an unterschiedlichen Stellen entlang des Bachlaufs durchgeführt und Wasserproben genommen. Im Labor konnten einzelne Blaualgengattungen nachgewiesen werden.
07.08.2026 11:32 Uhr
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Zahlreiche Experten stellten kürzlich ihre Ergebnisse zum geplanten Zukunftspark in Unterbiberg vor.  (Foto: hw)

Zukunftspark in Unterbiberg geplant

Die Gemeinde Neubiberg lud Ende April die Bürger zur Vorstellung der Pläne für den Zukunftspark ein, der in Angrenzung an das bereits bestehende Campeon-Gelände entstehen soll. Das gesamte Areal, das überplant wurde, umfasst rund 35 Hektar, 22 Hektar davon werden allerdings als landwirtschaftlich genutzte Fläche (ca 6 Hektar) bzw. als Bürgerpark ausgewiesen. Entstehen sollen rund 160.000 Quadratmeter Geschossfläche mit einer Höhenentwicklung zwischen 16 und 27 Metern. Bei der Höhe habe man sich an Referenzbauten in der Umgebung orientiert, erklärte Architekt Maximilian Maier von Maier Neuberger Architekten. Bezug nimmt er dabei auf die Hochhäuser an der S-Bahnhaltestelle Fasanenpark, die bisweilen sogar höher als 27 Meter seien. Die geplanten Büros für High-Techfirmen und Start Ups erhalten eine Dach- und Fassadenbegrünung, entstehen in Holz-Hybrid-Bauweise, außerdem soll das Areal stark begrünt werden, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und auch Möglichkeiten zur Regenwasserversickerung zu bieten. Zwischen fünf und sieben Stockwerke werden die Gebäude aufweisen. Für eine Verdichtung der Baukörper habe man sich entschieden, um möglichst wenig Fläche zu versiegeln, erläuterte Maier weiter. Zweidrittel der Autostellplätze werden unterirdisch errichtet, ein Drittel oberirdisch. Geplant ist der Zukunftspark in drei Abschnitten, die auch nacheinander entwickelt werden können.
30.04.2024 09:28 Uhr
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Der Kontaktbeamte der PI 31, Udo Wunsch, rät zu besonderer Vorsicht, da falsche Polizeibeamte und falsche Handwerker ihr Unwesen treiben. (Foto: hw)

Betrüger treiben ihr Unwesen

"Manchmal ist der tatsächliche Schaden gar nicht so groß, der immaterielle aber unermesslich", fasst Udo Wunsch, der Kontaktbeamte der PI 31 die Sachlage zusammen. Denn die Zahlen sind alarmierend: Allein im Bereich der PI 31, die für das gesamte Hachinger Tal zuständig ist, sind die Zahlen der versuchten Trickbetrügereien in der letzten Zeit deutlich gestiegen. Derzeit konzentrieren sich die organisierten Verbrecherbanden vor allem auf den Trick, sich als Polizisten auszugeben, um so die Angerufenen um ihr Hab und Gut zu bringen. In allen Fällen wurden die betrogenen Personen angerufen. Der Anrufer oder die Anruferin gaben sich dabei als Polizisten aus und erzählten verschiedene Geschichten, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. „Zum Glück erkennen die meisten der Angerufenen die betrügerische Absicht und legen einfach auf“, so Udo Wunsch, einer der beiden Kontaktbeamten der PI 31. Nicht so eine Betroffene aus Taufkirchen, die aus Angst vor Einbrechern sogar den Ehering ihres verstorbenen Mannes an die vermeintlichen Polizisten aushändigte, ebenso wie eine 70-jährige Münchnerin. Sie wurde von den Tätern aufgefordert, 25.000 Euro von ihrem Konto abzuheben. Die Bankangestellten fragten richtigerweise nach der Verwendung des Geldes. Die Münchnerin gab einen anderen Verwendungszweck an, sodass die Bankangestellten keinen weiteren Verdacht schöpften. Anschließend legte sie die 25.000 Euro in einen Staubsauger und stellte diesen vor ihrem Anwesen in Kleinhadern ab. So konnten die Täter das Geld an sich nehmen. Wer glaubt, das sei ein bedauerlicher Einzelfall, der irrt.
06.11.2020 12:33 Uhr
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