Dieser teilt sich dann und führt zum einen durch das Wohngebiet Am Forstanger bis ins Gewerbegebiet und zur Sportschule, zum anderen Richtung Ortszentrum auf den Kyberg, wo er sich mit dem bestehenden Netz des Hackschnitzelheizwerks verbindet. Innerhalb der folgenden fünf Jahre werden die Anschlüsse an diesen Strecken verdichtet. Dabei steht im Vordergrund, dass sich möglichst viele Bürger anschließen lassen, damit das Projekt rentabel wird und stabile und günstige Preise möglich sind. »Hier ist vor allem ein gutes Akquise-Team gefragt, das die Bürger aufklärt«, betonte Bürgermeister Stefan Schelle. Mindestens 50 Prozent der Haushalte müssen sich anschließen, um Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Man hofft, rund 60 Prozent des gesamten Wärmebedarfs in der Gemeinde durch die regenerative Energieform decken zu können. Nun muss zunächst innerhalb von fünf Jahren Kapital in Höhe von 14,2 Millionen Euro investiert werden. Darüber hinaus wurde einstimmig beschlossen für die zusätzliche notwendige Fremdfinanzierung der Gemeindewerke Oberhaching GmbH, die eine Tochter der Gemeinde ist, eine Bürgschaft in Höhe bis zu 10 Millionen Euro zu berücksichtigen. »Wir halten hier eine denkwürdige Sitzung, die die Gemeinde über Jahrzehnte prägen wird«, betonte Stefan Schelle.
hol