Keiner, der den Saal verlässt, wird je wieder so sein wie er mal war dieses Versprechen oder diese Drohung gibt Georg Ringsgwandl für sein Programm »Der schärfste Gang«, mit dem er am Samstag, 5. April, 20 Uhr, im Audimax der LMU auftritt. Karten zu 20/12 Euro gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen.
Er selber, der Sänger, entwichen aus der Geschlossenen, manisch-depressiv ohne Frage und nicht gescheit eingestellt, ein Mann auf Kriegszug, ist ein unerschrockener Kämpfer gegen den Niedergang der Sitten.
Freundlich und leicht wie ein Windhauch im Frühling oder scharf wie die Axt im herbstlichen Gehölz, so gehts zu, so ist die Kapelle drauf, eine Band, wenn man so will: der verräuchertste Gitarrist der erweiterten EU, ein Halbwüchsiger am Schlagzeug und ein Tai Chi-Kobold am Bass, Sing und Tanz und Keyboardspiel, und jeder mit Gesang.
Noch bevor der Vorhang sich senkt an diesem Abend wird den Eingeborenen die frohe Botschaft kund getan sein vom Glück des Selberdenkens, wird der Rächer der Verirrten wie ein Racheengel niedergefahren sein auf die Eingenähten, aber auch erlöst haben die Verzagten und Trost gespendet haben den Enttäuschten.