Im „schwere reiter” (Dachauer Str. 114 a) ist am Mittwoch und Donnerstag, 22. und 23. April, ein außergewöhnliche Konzertformat zu erleben: „In Schwarz und Weiß – zu 4 Händen an 2 Klavieren” stellt an zwei Abenden je ein Klavierduo aus der notierten einem Klavierduo aus der improvisierten zeitgenössischen Musik gegenüber. Jedes Duo spielt einen einstündigen Konzertteil.
Zwei Persönlichkeiten am gleichen Instrument gehen in einen direkten musikalischen Austausch, jedoch auf ganz unterschiedliche Weise: Das Klavierduo der Neuen Musik widmet sich eingehend der Interpretation notierten Materials. Hier spielen die Betonung, die Agogik, die Verständigung über die Herangehensweise bestimmter Stellen, das Tempo usw. eine besondere Rolle.
Das Klavierduo aus der improvisierten Musik genießt höhere Freiheitsgrade, die allerdings auch mit größeren Risiken einhergehen. Die Verständigung findet ad hoc statt, die Entwicklung ist nicht vorhersehbar, die Entscheidungen werden aus dem Augenblick heraus getroffen.
Am Mittwoch, 22. April, spielen um 20 Uhr Sophie Raynaud & Jean-Pierre Collot Karlheinz Stockhausens „Mantra“ für zwei Klaviere, Ringmodulatoren, Krotalen, Woodblocks (1970).
Um 21.20 Uhr folgen Kirke Karja und Felix mit Hauptmanns „Underwater Consciousnes”.
Am Donnerstag, 23. April, spielen um 20 Uhr Sophie und Vincent Neeb „Dialoge über die Zeiten hinweg”.
Um 21.20 Uhr folgen Rieko Okuda und Achim Kaufmann mit „Mirror – Contrast”.