Rund 200 Kilogramm Kronkorken und Metallverschlüsse haben Mitarbeitende, Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher der Starnberger Kliniken in den vergangenen Monaten gesammelt.
Jetzt wurden die Spenden am Klinikum Starnberg an die bundesweite Initiative „Aktion Pfötchen” übergeben, die Ausbildung von Therapiehunden für ehemalige und aktive Soldatinnen und Soldaten mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) unterstützt. „Therapiehunde können Soldaten nach belastenden Erfahrungen wieder Halt und Vertrauen geben. Deshalb liegt uns diese Aktion besonders am Herzen”, sagte Dr. Thomas Weiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Starnberger Kliniken GmbH.
Zur Übergabe kam Weiler nicht allein: Sein Hund „Anders” begleitete ihn persönlich. Dessen Bruder „Einstein” wurde als Therapiehund ausgebildet und begleitet heute einen Veteranen des Afghanistan-Einsatzes im Alltag – mit dessen Hundeführer Weiler, selbst Veteran, persönlich verbunden ist.
Aus demselben Wurf entstand so auf unterschiedliche Weise eine besondere Verbindung zur Aktion. Initiiert wurde die Sammelaktion von Fromuth Heene, Vorsitzende des Außen- und Sicherheitspolitischen Arbeitskreises Starnberg (ASP). Unterstützt wurde die Aktion außerdem von Altlandrat Karl Roth, Vorsitzender des Freundeskreises des Klinikums Starnberg, und dem engagierten Dorfener Jörn Bertleff.