München hat mit Abstand die höchsten Mieten in Deutschland. Doch innerhalb der bayrischen Landeshauptstadt fallen die Mieten unterschiedlich hoch aus. Das zeigt die neue ImmoScout24 Miet-Map mit den Angebotsmieten für eine Zwei-Zimmer-Wohnung an den Stationen der Münchner U- und S-Bahn-Linien.
Die höchsten Angebotsmieten für die 70-Quadratmeter-Referenzwohnung werden an Stationen in der Innenstadt und den angrenzenden innerstädtischen Quartieren aufgerufen. Besonders dort, wo mehrere U- und S-Bahn-Linien zusammentreffen, ist das Mietniveau hoch. An der Giselastraße (1.867 Euro) wird der höchste Wert im Münchner Stadtgebiet erreicht – hier treffen sich U3 und U6.
Ebenfalls hohe Angebotsmieten zeigen sich an der Fraunhoferstraße (1.851 Euro), am Hohenzollernplatz (1.847 Euro) und im Lehel (1.845 Euro). An zentralen Umsteigepunkten wie dem Sendlinger Tor (1.831 Euro), der Münchner Freiheit (1.825 Euro) und dem Isartor (1.823 Euro) liegen die Angebotsmieten über 1.800 Euro pro Monat.
Im Münchner Stadtgebiet sinken die Angebotsmieten, je weiter man sich von der Innenstadt entfernt. Besonders in südöstlichen, westlichen und nordwestlichen Stadtteilen liegen die Werte deutlich unter dem innerstädtischen Niveau. An der U5 in Richtung Südosten in Neuperlach Zentrum (1.362 Euro) und Neuperlach Süd (1.377 Euro) sind die Mieten im gesamten Stadtgebiet am günstigsten - und liegen deutlich unter dem Niveau in der Münchner Innenstadt.
Zu den günstigsten Stationen außerhalb des Münchner Stadtgebiets zählen Seefeld-Hechendorf (809 Euro) an der S8 beim Ammersee und Eglharting (905 Euro) im Landkreis Ebersberg, wo sich die Linien S4 und S6 treffen. Auch an den nordwestlichen Stationen der S2 und S3 – etwa in Altomünster, Petershausen oder Mammendorf – liegen die Angebotsmieten noch bei rund 1.000 Euro.