Literarischer Salon über Franziska zu Reventlow

Im Kallmann-Museum findet ein literarischer Salon zu Franziska zu Reventlows Leben und Werk statt. (Archivbild: mha)
Im Kallmann-Museum findet ein literarischer Salon zu Franziska zu Reventlows Leben und Werk statt. (Archivbild: mha)
Im Kallmann-Museum findet ein literarischer Salon zu Franziska zu Reventlows Leben und Werk statt. (Archivbild: mha)
Im Kallmann-Museum findet ein literarischer Salon zu Franziska zu Reventlows Leben und Werk statt. (Archivbild: mha)
Im Kallmann-Museum findet ein literarischer Salon zu Franziska zu Reventlows Leben und Werk statt. (Archivbild: mha)

Franziska zu Reventlows Leben und Werk stehen im Mittelpunkt des nächsten literarischen Salons, zu dem die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Ismaning, Tanja Weisenbach, gemeinsam mit den Gemeinderätinnen für Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr ins Kallmann-Museum (Schloßstraße 3b) einlädt. Durch den Abend führt Gisela Landesberger.

Sie wollte vor allem eines: frei sein. Franziska zu Reventlow (1871–1918) widersetzte sich den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit und führte ein für ihre Epoche ungewöhnliches Leben. Als Schriftstellerin, Malerin, Übersetzerin und alleinerziehende Mutter wurde sie zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Münchner Bohème.

Mit Erwartungen früh gebrochen

Geboren in Husum als Tochter einer adligen Familie, brach Reventlow früh mit den Erwartungen ihres Elternhauses. 1893 kam sie nach München, um Malerin zu werden, und fand in Schwabing ein freieres, unkonventionelles Umfeld. Sie bewegte sich in Künstler- und Intellektuellenkreisen, zog ihren Sohn als alleinerziehende Mutter groß und musste sich immer wieder mit finanziellen Schwierigkeiten auseinandersetzen.

Die Welt der Schwabinger Bohème

Franziska zu Reventlows Erfahrungen und die Welt der Schwabinger Bohème spiegeln sich auch in ihren Büchern wider. Zu ihren bekanntesten Werken gehören „Ellen Olestjerne”, „Herrn Dames Aufzeichnungen” und „Der Geldkomplex”. Besonders „Ellen Olestjerne” ist autobiografisch geprägt: Das Buch erzählt von einer jungen Frau auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben. Dass Reventlows Themen bis heute aktuell sind, zeigt eine Neuausgabe von „Ellen Olestjerne”, die im Juli 2026 erschienen ist.

Der Eintritt ist frei, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Eine Anmeldung bei Tanja Weisenbach unter Tel. 089/96057628 (nur montags bis donnerstags von 8 bis 13 Uhr) oder per Mail an tweisenbach@gwi-info.de ist erforderlich.

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