Veröffentlicht am 20.10.2026 18:19

Kultur im Institutio Cervantes

Hermen Anglada Camarasa malte 1909 die „Bauern von Gandía”. Das Ölgemälde ist in der Ausstellung „Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso” zu sehen.  (Foto: Museo de Bellas Artes de Asturias. Col. Pedro Masaveu/ Marcos Morilla. © Hermen Anglada Camarasa, VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
Hermen Anglada Camarasa malte 1909 die „Bauern von Gandía”. Das Ölgemälde ist in der Ausstellung „Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso” zu sehen. (Foto: Museo de Bellas Artes de Asturias. Col. Pedro Masaveu/ Marcos Morilla. © Hermen Anglada Camarasa, VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
Hermen Anglada Camarasa malte 1909 die „Bauern von Gandía”. Das Ölgemälde ist in der Ausstellung „Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso” zu sehen. (Foto: Museo de Bellas Artes de Asturias. Col. Pedro Masaveu/ Marcos Morilla. © Hermen Anglada Camarasa, VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
Hermen Anglada Camarasa malte 1909 die „Bauern von Gandía”. Das Ölgemälde ist in der Ausstellung „Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso” zu sehen. (Foto: Museo de Bellas Artes de Asturias. Col. Pedro Masaveu/ Marcos Morilla. © Hermen Anglada Camarasa, VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
Hermen Anglada Camarasa malte 1909 die „Bauern von Gandía”. Das Ölgemälde ist in der Ausstellung „Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso” zu sehen. (Foto: Museo de Bellas Artes de Asturias. Col. Pedro Masaveu/ Marcos Morilla. © Hermen Anglada Camarasa, VG Bild-Kunst, Bonn 2026)

In der Alfons-Goppel-Straße 7, zwischen Hofgarten- und Maximilianstraße, befindet sich das Institutio Cervantes, ein spanisches Kulturinstitut, das viel mehr bietet als nur Spanisch-Kurse. Von der Filmreihe mit argentinischen Kurzfilmen über einen Gesangsworkshop bis hin zu einer Führung durch die Gaudí- und Picasso-Ausstellung in der Kunsthalle offeriert es auch im November wieder vielerlei Veranstaltungen für Jedermann.

Den Auftakt macht die Filmreihe „Das ist argentinisches Kurzfilmkino”, die von Dienstag, 3., bis Dienstag, 10. November, im Theatiner-Kino (Theatinerstraße 32) Werke im spanischen Original mit englischen Untertiteln zeigt. Karten sind zum Preis ab 6,50 Euro zu haben.

Roman erzählt über Spanischen Bürgerkrieg

Wer lieber liest, besucht die Buchpräsentation „Die Halbinsel der verlassenen Häuser”, in denen Autor David Uclés am Freitag, 13. November, ab 19 Uhr seinen Roman – einen der meistbeachteten der vergangenen Jahre – vorstellt. Die Veranstaltung im Kultursaal des Institutos wird simultan ins Deutsche übersetzt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung per E-Mail an die Adresse reservas.munich@cervantes.es wird gebeten. „Die Halbinsel der verlassenen Häuser” ist ein zutiefst menschliches und literarisch beeindruckendes Werk. David Uclés zeichnet darin mit großer erzählerischer Kraft und sprachlicher Eleganz das Gedächtnis eines ganzen Landes anhand unvergesslicher Figuren nach. Der Roman wurde vielfach ausgezeichnet, ist ein internationaler Bestseller, der in verschiedenen Sprachen erhältlich ist und soll auch verfilmt werden soll.

Singen mit einem mexikanischen Tenor

Eine „Meisterklasse”, also einen Workshop, veranstaltet der mexikanische Tenor Óscar de la Torre am Samstag, 21. November, von 11 bis 15 Uhr. Eingeladen sind alle, die ihre stimmlichen Fähigkeiten weiterentwickeln möchten. Im Mittelpunkt stehen Atemübungen, Gesangstechnik, Interpretation und individuelle praktische Übungen. Menschen aller Niveaustufen können teilnehmen – insgesamt 20. Ort der Veranstaltung ist der Kultursaal im Instituto Cervantes. Gesprochen wird Deutsch, Spanisch und Italienisch. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung an die Adresse comunidadesfrk@sre.gob.mx ist erwünscht.

Vortrag zur Ausstellung „Barcelona” zu hören

Die Kunsthalle München, Thatinerstraße 8, zeigt von Freitag, 16. Oktober, bis zum 21. Februar die Ausstellung „Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso” mit rund 160 Werken aus der Zeit um 1900. Barcelona war damals eines der bedeutendsten Kulturzentren Europas. Dort entstand der katalanische Modernisme – eine Bewegung, die mit dem Jugendstil vergleichbar ist. Täglich zwischen 10 und 20 Uhr kann man die Ausstellung zum Eintrittspreis von regulär 18 und ermäßigt 14, acht und vier Euro besuchen. Mehr findet sich unter kunsthalle-muc.de/barcelona. Ins Instituto Cervantes lädt für Montag, 30. November, Ausstellungskurator Carlos Alonso zum Vortrag „Die Netzwerke der Moderne: Katalanische Künstler in Europa” ein. Ab 19 Uhr zeigt er darin auf, wie der Modernisme durch internationale Begegnungen und wechselseitige Impulse beeinflusst und zu einer eigenständigen Ausprägung der europäischen Moderne wurde. Der Eintritt ist frei. Unter reservas.munich@cervantes.es kann man sich anmelden.

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