Veröffentlicht am 02.11.2026 10:54

Halloween: Polizei zieht Bilanz

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (Stadt und Landkreis München) kam es insgesamt zu mehr als 200 Einsätzen mit Bezug zu Halloween. Knapp die Hälfte dieser Einsätze stand im Zusammenhang mit dem unerlaubten Abbrennen von Böllern und Feuerwerkskörpern. Weitere Schwerpunkte waren 35 Ruhestörungen im Zusammenhang mit Halloweenpartys, über 30 Sachbeschädigungen sowie 19 Körperverletzungsdelikte.

Randale am Einkaufszentrum

Gegen 19 Uhr wurde an einem Einkaufszentrum in der Schleißheimer Straße (Milbertshofen) eine Gruppe von etwa 50 Personen gemeldet. Die Personen zündeten Pyrotechnik und warfen Gegenstände, darunter auch Fahrräder und E-Scooter, den Abgang zum U-Bahnhof Dülferstraße hinunter. Da sich die Beteiligten laut Polizei aggressiv verhielten, wurde der Ort mit einem starken Kräfteaufgebot angefahren. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flüchteten die Anwesenden. Dadurch beruhigte sich die Situation, die Polizei ermittelt weiterhin dazu.

Kurz nach 21 Uhr wurde eine größere Personengruppe gemeldet, die sich auf einem Schulgelände in der Pfeuferstraße (Sendling) aufhielt und dort ebenfalls Pyrotechnik zündete. Da sich einige Jugendliche gegenüber den Einsatzkräften aggressiv verhielten, musste laut Polizei „teilweise unmittelbarer Zwang angewendet werden”. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden für das weite Umfeld Platzverweise ausgesprochen.

Polizisten lösen zwei Partys auf

In Unterschleißheim eskalierte laut Polizei eine über soziale Medien organisierte private Halloweenparty. In der Spitze hielten sich dort etwa 200 Personen auf. Die Feier konnte letztlich durch die zahlreich eingesetzten Polizeikräfte friedlich beendet werden.

Gegen Mitternacht wurde aus Grünwald eine weitere größere Halloweenparty gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich dort etwa 100 Personen. Aufgrund der aufgeheizten Stimmung wurden weitere Einsatzkräfte dorthin entsandt. Die Feier in der Wohnung konnte beendet werden. Die Einsatzkräfte sprachen Platzverweise aus, bis sich die Personen aus dem Wohnhaus und dem Straßenbereich entfernt hatten.

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