Veröffentlicht am 01.04.2026 16:15

Gymnasium Dorfen auf Stockerlplatz bei der Bayerischen Schachmeisterschaft

Coach Rupert Prediger, Bruno di Renzo John, Tim Geist und Schulleiter Wolfgang Lanzinger (von links). (Foto: Gymnasium)
Coach Rupert Prediger, Bruno di Renzo John, Tim Geist und Schulleiter Wolfgang Lanzinger (von links). (Foto: Gymnasium)
Coach Rupert Prediger, Bruno di Renzo John, Tim Geist und Schulleiter Wolfgang Lanzinger (von links). (Foto: Gymnasium)
Coach Rupert Prediger, Bruno di Renzo John, Tim Geist und Schulleiter Wolfgang Lanzinger (von links). (Foto: Gymnasium)
Coach Rupert Prediger, Bruno di Renzo John, Tim Geist und Schulleiter Wolfgang Lanzinger (von links). (Foto: Gymnasium)

Einen weiteren Erfolg konnte die erfolgsverwöhnte Schachmannschaft des Gymnasiums Dorfen verbuchen. Bei der in Nürnberg ausgetragenen Bayerischen Meisterschaft landeten die von Rupert Prediger trainierten Brettstrategen als Titelverteidiger auf dem exzellenten 3. Platz, befanden sich eigentlich schon auf der Siegerstraße, verloren aber am Ende durch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung. 

Missgeschick kostet den Sieg

Vor Beginn des Turniers wurden die Isenstädter unter den zehn teilnehmenden Mannschaften der Klasse bis 18 Jahre nach DWZ (Deutsche Wertungszahl) nur auf Platz 7 geratet. Trotzdem konnten sie die am Ende erst- und zweitplatzierten Gymnasien aus Erlangen und Neumarkt i. d. Opf. mit 2,5 zu 1,5 Punkten besiegen. Schließlich verlor das Dorfener Team mit Tim und Denis Geist, Bruno Di Renzo John und dem erst elfjährigen Yarik Savchenko höchst unglücklich eine Partie gegen das Gymnasium Moosach. In diesem Spiel auf Zeit stand Bruno di Renzo John kurz davor, seinen Gegner schachmatt zu setzen, als die Uhr durch ein Missgeschick zu früh zu laufen begann und Brunos Spielzeit verkürzte.

Hoffnung auf einen Freiplatz

Die sofortige Reklamation beim Schiedsrichter blieb erfolglos. So kam auch das Angebot der fairen Moosacher, in der Mittagspause ein Rematch durchzuführen, nicht zur Anwendung. Dadurch fühlte sich das Dorfener Team um den Turniersieg brachte. Immerhin besteht die Hoffnung auf einen Freiplatz bei den Deutschen Titelkämpfen 2026.
Zudem konnte die Dorfener Mannschaft doch noch mit einem Meisterpokal die Rückreise antreten, denn Schachtrainer Rupert Prediger hatte bei der parallel ausgetragenen Lehrermeisterschaft mit fünf Punkten aus fünf Partien der Titel des Landesmeisters erlangt.

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