Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste an Günter Pelkowski verliehen.
Pelkowski habe über mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg ein außergewöhnliches Maß an bürgerschaftlichem Engagement geleistet, das in seiner Beständigkeit und Intensität seinesgleichen suche, so die Ministerin. Sein Wirken als ehrenamtlicher Richter sei ein herausragendes Beispiel für die gelebte Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Dabei zeigte er eine beispielhafte Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit, die weit über das übliche Maß hinausgeht.
„Mit einer beeindruckenden, insgesamt 54-jährigen Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter – zunächst am Sozialgericht München und seit 1980 am Bayerischen Landessozialgericht – hat Günter Pelkowski die Rechtsprechung in Bayern maßgeblich mitgetragen”, so Ulrike Scharf. „Seine Fähigkeit, auch abweichende, fundierte Auffassungen wertschätzend zu berücksichtigen, trägt entscheidend zur Qualität der Rechtsprechung und zur Akzeptanz der Urteile bei den Beteiligten bei.”
Neben seiner juristischen Laufbahn widmete sich Günter Pelkowski über zwei Jahrzehnte der kommunalen Selbstverwaltung, unter anderem als langjähriger Vorsitzender des Sendlinger Bezirksausschusses von 1992 bis 2011.