Veröffentlicht am 18.05.2026 14:49

Grabstein von Walter Haupt enthüllt

Am Grabmal von Walter Haupt (von links nach rechts): Steinmetz Robert Pätzold, Aschheims Erster Bürgermeister Florian Meier, Witwe Rosemarie Nistler-Haupt und der Architekt des Grabmals, Wolfgang Görl. (Foto: privat)
Am Grabmal von Walter Haupt (von links nach rechts): Steinmetz Robert Pätzold, Aschheims Erster Bürgermeister Florian Meier, Witwe Rosemarie Nistler-Haupt und der Architekt des Grabmals, Wolfgang Görl. (Foto: privat)
Am Grabmal von Walter Haupt (von links nach rechts): Steinmetz Robert Pätzold, Aschheims Erster Bürgermeister Florian Meier, Witwe Rosemarie Nistler-Haupt und der Architekt des Grabmals, Wolfgang Görl. (Foto: privat)
Am Grabmal von Walter Haupt (von links nach rechts): Steinmetz Robert Pätzold, Aschheims Erster Bürgermeister Florian Meier, Witwe Rosemarie Nistler-Haupt und der Architekt des Grabmals, Wolfgang Görl. (Foto: privat)
Am Grabmal von Walter Haupt (von links nach rechts): Steinmetz Robert Pätzold, Aschheims Erster Bürgermeister Florian Meier, Witwe Rosemarie Nistler-Haupt und der Architekt des Grabmals, Wolfgang Görl. (Foto: privat)

Am 17. Mai, dem Todestag des 2023 verstorbenen Komponisten, Dirigenten und Regisseurs Walter Haupt, ist am Kirchenfriedhof von Aschheim sein Grabmal mit seiner Büste in einer Gedenkfeier enthüllt worden.

Über 100 Gäste, Wegbegleiter aus Kunst und Politik, erwiesen dem Künstler die letzte Ehre, unter ihnen Aschheims Erster Bürgermeister Florian Meier, die Musikdirektorin der Bayerischen Staatsoper Annette Zühlke, der ehemalige Münchner Stadtdirektor und Stadtrat Helmut Pfundstein, der Bildhauer Toni Preis (von ihm stehen allein vier Büsten in der Ruhmeshalle) sowie Pfarrer Adrian Zessin, der das Grabmal segnete.

In 48 Ländern tätig gewesen

In den Ansprachen und den musikalischen Darbietungen wurde noch einmal das Bild eines Künstlers lebendig, der mit seinem facettenreichen Schaffen Millionen von Menschen in 48 Ländern weltweit begeistert hat. Walter Haupt war unter anderem Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland sowie des Bayerischen Verdienstordens. 1972 schuf er zur Eröffnung der Olympischen Spiele in München ein audiovisuelles »Laser-Light-Environment« mit imaginären Licht-Räumen und holographischen Imaginationen auf der Bühne des Nationaltheaters. 1995 gestaltete Haupt Carl Orffs »Carmina Burana« auf dem Königsplatz als monumentale Open-Air-Inszenierung.

Walter Haupt, geboren 1935 im Münchner Dreimühlenviertel, lebte bis zu seinem Tod in Aschheim und hat auch die Hymne der Gemeinde komponiert. Im Vorjahr wurde der Theatersaal im Kulturellen Gebäude nach Haupt benannt.

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