Am Dienstag, 31. März, siegten sowohl die bosnisch-herzegowinische als auch die türkische Fußballnationalmannschaft der Herren in ihren jeweiligen WM-Qualifikationsspielen. Dadurch dürfen die beiden Mannschaften an der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen.
Im Nachgang an die Fußballspiele kam es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf der Leopold- und Ludwigstraße. Hier fuhren Pkw hupend mit türkischen sowie mit bosnisch-herzegowinischen Flaggen auf und ab. Zusätzlich bildete sich ein Fanmarsch von rund 350 türkischen Fans die über die Leopoldstraße zum Siegestor gingen. An der Ecke Leopoldstraße/Trautenwolfstraße versammelten sich in der Spitze 300 Anhänger der bosnisch-herzegowinischen Mannschaft und starteten ebenfalls einen Fanmarsch zum Siegestor. Von beiden Gruppierungen wurde vereinzelt Pyrotechnik gezündet.
Die Polizei war mit einem großen Kräfteaufgebot vor Ort. Aufgrund der Lärmbelästigungen wurde zunächst die Ludwigstraße und anschließend zusätzlich die Leopoldstraße für den Verkehr zeitweise gesperrt. Gegen 2 Uhr wurde der Polizeieinsatz beendet. Während des Polizeieinsatzes wurden über 50 Verkehrsverstöße geahndet, unter anderem wegen Aufheulenlassens des Motors, Verstoß gegen die Gurtpflicht und weiteren Delikten.