Veröffentlicht am 18.06.2026 12:13

Freiwilligendienst nach der Schule

In mehreren Seminarwochen treffen sich Freiwillige aus verschiedenen Einsatzstellen, tauschen sich aus und erleben Gemeinschaft. (Foto: Joachim Gies/Malteser)
In mehreren Seminarwochen treffen sich Freiwillige aus verschiedenen Einsatzstellen, tauschen sich aus und erleben Gemeinschaft. (Foto: Joachim Gies/Malteser)
In mehreren Seminarwochen treffen sich Freiwillige aus verschiedenen Einsatzstellen, tauschen sich aus und erleben Gemeinschaft. (Foto: Joachim Gies/Malteser)
In mehreren Seminarwochen treffen sich Freiwillige aus verschiedenen Einsatzstellen, tauschen sich aus und erleben Gemeinschaft. (Foto: Joachim Gies/Malteser)
In mehreren Seminarwochen treffen sich Freiwillige aus verschiedenen Einsatzstellen, tauschen sich aus und erleben Gemeinschaft. (Foto: Joachim Gies/Malteser)

Die Prüfungen geschafft, das Abschlusszeugnis in greifbarer Nähe – und damit auch die Frage: Wie geht es weiter? Wer nach der Schulzeit praktische Erfahrungen sammeln, sich sozial engagieren undzugleich persönlich weiterentwickeln möchte, findet bei den Maltesern in Erding die passende Gelegenheit. Ein Bundesfreiwilligendienst oder Freiwilliges Soziales Jahr im Fahrdienst, Menüservice oder Hausnotruf eröffnet jungen Menschen wertvolle Einblicke in ein soziales Berufsfeld.

Taschengeld und Seminare

Voraussetzung für Interessierte ist ein Mindestalter von 19 Jahren, ein Führerschein der Klasse B sowie mindestens ein Jahr Fahrpraxis. Ebenso wichtig sind Freude am Umgang mit Menschen, Flexibilität und Teamgeist. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld, einen Verpflegungszuschuss, Sozialversicherungsleistungen sowie die Möglichkeit, an spannenden Seminaren teilzunehmen. Auch das Kindergeld wird während des Dienstes weiterhin gezahlt. In der Regel dauert der Freiwilligendienst ein Jahr, kann nach Absprache jedoch auch verkürzt oder verlängert werden. Ein Einstieg ist mit einigen Wochen Vorlauf in der Regel jederzeit möglich.
„Besonders gut eignen sich der Beginn im September oder Oktober, weil dann auch die begleitenden Seminargruppen starten”, erklärt Sebastian Oberpriller, Kreisgeschäftsführer der Malteser Erding Freising Ebersberg.

Verantwortung übernehmen

Während ihres Freiwilligendienstes begegnen junge Menschen unterschiedlichen Lebenssituationen, lernen Verantwortung zu übernehmen und sammeln Erfahrungen, die weit über den beruflichen Alltag hinausreichen. „Ich habe selbst – damals noch als Zivildienstleistender – sehr wertvolle Erfahrungen gemacht und möchte diese Zeit nicht missen”, berichtet Oberpriller. „Diese persönliche Horizonterweiterung ist für jeden weiteren Lebensweg ein Gewinn, auch dann, wenn man sich später beruflich in eine andere Richtung orientiert.”

Neues Modell im Hausnotruf

Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich nicht nur an junge Menschen, sondern steht Interessierten in allen Lebensphasen offen. Ab 27 Jahren ist auch ein Einsatz in Teilzeit möglich. Jüngere Freiwilligen leisten den Dienst grundsätzlich in Vollzeit. Für den Einsatz im Hausnotruf bieten die Malteser aber ab sofort ein neues Arbeitszeitmodell an: Auf eine Woche Rufbereitschaft folgt jeweils eine dienstfreie Woche.

Weitere Informationen gibt es unter Telefon 08122/995516 oder unter www.malteser-freiwilligendienste.de.

north