„Herausragende Persönlichkeit von seltener Strahlkraft”

Amtschef Dr. Erwin Lohner händigt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Eleonore Zwißler aus. (Foto: Bayerisches Staatsministerium des Inneren)
Amtschef Dr. Erwin Lohner händigt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Eleonore Zwißler aus. (Foto: Bayerisches Staatsministerium des Inneren)
Amtschef Dr. Erwin Lohner händigt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Eleonore Zwißler aus. (Foto: Bayerisches Staatsministerium des Inneren)
Amtschef Dr. Erwin Lohner händigt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Eleonore Zwißler aus. (Foto: Bayerisches Staatsministerium des Inneren)
Amtschef Dr. Erwin Lohner händigt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Eleonore Zwißler aus. (Foto: Bayerisches Staatsministerium des Inneren)

„Eleonore Zwißler ist eine herausragende Persönlichkeit von seltener Strahlkraft. Seit Jahrzehnten stellt sie ihr Wirken mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit, großer Hingabe und unerschöpflicher Tatkraft in den Dienst ihrer Mitmenschen. Ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement und ihre beeindruckenden Leistungen verdienen nicht nur höchsten Respekt, sondern tief empfundene Anerkennung.” Mit diesen Worten würdigte Dr. Erwin Lohner, Amtschef des Bayerischen Innenministeriums, Eleonore Zwißler und händigte ihr im Auftrag des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in München aus.

Orientierung geben

Der Amtschef betonte, dass ein derart vorbildliches Engagement von unschätzbarem Wert ist. „Ihr Einsatz ist das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Er stiftet Vertrauen, vermittelt Orientierung und gibt auch in schwierigen Zeiten Halt.”

Treibende Kraft

Im Alter von 43 Jahren begann Zwißler, sich politisch in ihrer Heimatgemeinde Krailling zu engagieren. Von 1990 bis 2006 war sie Zweite Bürgermeisterin und blieb bis 2020 Mitglied im Gemeinderat. In dieser Zeit prägte sie die Entwicklung der Gemeinde nachhaltig und war treibende Kraft bei der Gründung und Leitung zahlreicher ortsansässiger sozialer Organisationen. So wurde im März 2002 auf ihre Initiative hin das „Sozialnetz Würmtal-Insel” ins Leben gerufen. Darüber hinaus setzte sie sich mit besonderer Leidenschaft für Seniorinnen und Senioren sowie pflegebedürftige Menschen ein. „Unter Ihrer maßgeblichen Mitwirkung und dank Ihrer außergewöhnlichen Tatkraft wurde 2004 der Verein 'Seniorenhilfe Würmtal e.V. – Zuhause Wohnen' gegründet. Als Vorstandsmitglied geben Sie bis heute immer wieder neue Impulse und treiben wichtige Initiativen mit großem Engagement voran”, betonte Amtschef Lohner.

Akzente für das Gemeinwohl

Im sozialen Bereich engagierte sich Zwißler darüber hinaus als langjährige Vorsitzende der Charlotte-und-Hermann-Schober-Stiftung. In dieser Funktion ermöglichte und unterstützte sie eine Vielzahl bedeutender sozialer Projekte und setzte nachhaltige Akzente für das Gemeinwohl. Auch im wirtschaftlichen Bereich brachte sie sich mit großem persönlichem Einsatz ein. „Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die Umsetzung der 'Kraillinger Innovationsmeile'. Dieses Projekt stellt die größte und zugleich nachhaltigste Transformation in der Geschichte der Gemeinde dar”, erklärte Lohner.

Maßstäbe gesetzt

„Auch im kulturellen Bereich haben Sie mit bewundernswerter Kontinuität Maßstäbe gesetzt. So organisierten Sie rund 20-mal die jährliche Veranstaltung mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des regionalen Wettbewerbs 'Jugend musiziert' und schufen damit eine wertvolle Plattform für junge Talente”, so der Amtschef weiter.

„Das soziale Gefüge geprägt”

„Sie scheuen bis heute keine Mühen, sich mit ganzer Kraft für die Belange Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger einzusetzen. Mit Ihrer mehr als drei Jahrzehnte währenden ehrenamtlichen Erfolgsgeschichte haben Sie das soziale Gefüge Ihrer Gemeinde und Ihres Landkreises entscheidend geprägt. Es ist mir eine besondere Ehre, Ihnen das Verdienstkreuz am Bande überreichen zu dürfen – eine Auszeichnung, die Sie in jeder Hinsicht mehr als verdient haben”, betonte Lohner abschließend.

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