Ein Team aus drei Freisingern – Michael Weindl, Tobias Mesmer und Michael Firlus – hat mit seinem Start-up CiviReach das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erhalten. Die Förderung ermöglicht es nun, das Projekt in Vollzeit fortzusetzen.
CiviReach entwickelt eine Software, die mithilfe künstlicher Intelligenz politische Entscheidungsträger dabei unterstützt, relevante gesellschaftliche Akteure gezielt zu identifizieren und effizienter einzubinden. Ziel ist es, die politische Kommunikation besser zu strukturieren und den Austausch zwischen Politik und Gesellschaft wirkungsvoller zu gestalten.
Die Anfänge des Projekts liegen bereits rund ein Jahr zurück. „Wir haben CiviReach neben dem Beruf abends und an den Wochenenden entwickelt”, sagt Michael Weindl, einer der Gründer aus Freising. „Dass wir nun die EXIST-Förderung erhalten haben, ist für uns eine große Bestätigung und der entscheidende Schritt, um unsere Idee professionell weiterzuentwickeln.“
Begleitet wird das Team unter anderem von der TUM-Gründungsberatung, UnternehmerTUM sowie dem TUM Start-up Incubator, die das Vorhaben mit Beratung, Ihrem Netzwerk und einem Büro in Garching unterstützen.
Mit der Aufnahme der Vollzeittätigkeit beginnt für CiviReach jetzt eine neue Phase. Mithilfe des Stipendiums kann das Team nun 12 Monate lang sein Produkt verfeinern und so politische Entscheidungsträger bei ihrer Kommunikation unterstützen.