In der Nacht auf Freitag, 30. Januar, gegen 2.35 Uhr bemerkten zwei Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streifenfahrt auf dem Frankfurter Ring einen Pkw Opel, welcher in Richtung Föhringer Ring fuhr. Als die Polizisten den Opel-Fahrer mittels Anhaltesignalen kontrollieren wollten, beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug, um sich der Verkehrskontrolle zu entziehen.
Die Polizeibeamten nahmen die Nachfahrt unter Einsatz vom Blaulicht, Martinshorn und des Außenlautsprechers auf. Als der Opel anschließend in die Schmalkaldener Straße abbiegen wollte, prallte das Auto gegen einen Baum sowie ein Verkehrsschild. Ein Fahrzeuginsasse entfernte sich aus dem Pkw und konnte zunächst vor Ort nicht mehr angetroffen werden. Auf der Beifahrerseite konnte ein 39-Jähriger, der alkoholisiert war, angetroffen werden. Er wurde vor Ort festgenommen und nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifen der Polizei konnte der Geflüchtete in einem Parkhaus angetroffen und festgenommen werden. Es handelte sich dabei um einen 38-Jährigen. Bei der Durchsuchung des Mannes konnten bei ihm Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Durch den Verkehrsunfall war der 38-Jährige verletzt worden. Er wurde zur weiteren Abklärung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort stationär.
Sowohl an dem Pkw als auch am Baum und am Verkehrsschild entstand jeweils ein Sachschaden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Feststellung der Fahrereigenschaft, übernommen. Ermittelt wird wegen Straftaten wie Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenem Kraftfahrzeugrennen, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort sowie dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.