Am Freitag, 9. Januar, meldete um 5.47 Uhr ein Anwohner der Integrierten Leitstelle einen Brand im siebten Obergeschoss des Wohnhochhauses in der Straßbergerstraße. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus der Brandwohnung auf den Balkon der darüber liegenden Wohnung im achten Obergeschoss. Umgehend wurde die Brandbekämpfung über zwei Drehleitern und mit mehreren Trupps im Innenangriff aufgenommen. Gleichzeitig durchsuchten weitere Einsatzkräfte das weitläufige Gebäude nach Personen. Im Verlauf des Einsatzes konnte ein über 70-jähriger Bewohner mit deutscher Staatsangehörigkeit nur noch leblos aus der Wohnung geborgen werden.
Die Löschmaßnahmen zeigten rasch Wirkung und das Feuer war zügig unter Kontrolle. Aufgrund der komplexen Gebäudestruktur zogen sich die Nachlösch- und Kontrollarbeiten jedoch über mehrere Stunden. Während des Einsatzes mussten mehrere Bewohner durch die Feuerwehr in einem nahegelegenen Hotel betreut werden. Wegen des ausgedehnten Brandes sind derzeit mehrere Wohnungen nicht mehr bewohnbar.
Im Einsatz waren neben der Polizei und dem Rettungsdienst etwa 80 Einsatzkräfteder Feuerwehr München mit 38 Fahrzeugen. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen