Seit 1994 würdigt die Stadt mit dem Anita-Augspurg-Preis Leistungen, die zur Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen beitragen. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert, um den erheblichen Gewinn, den die Gleichstellungsarbeit für die Stadtgesellschaft bringt, angemessen wertzuschätzen. Am Freitag, 10. Juli, endet die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Preis. Bewerbungen können Einzelpersonen, Gruppen, Netzwerke oder Einrichtungen einreichen. Es sind aber auch Eigenbewerbungen willkommen. Ausführliche Informationen finden sich unter der Adresse stadt.muenchen.de/infos/anitaaugspurgpreis.html.
Es wird gebeten, Bewerbungsunterlagen in doppelter Ausfertigung an die Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München, Marienplatz 8, 80331 München zu senden. Die Verleihung des Preises findet kommenden März im Rahmen eines festlichen Empfangs des Oberbürgermeisters anlässlich des Internationalen Frauentags im Alten Rathaus statt.
Der Preis ist benannt nach der Münchner Bürgerin Anita Augspurg (1857 bis 1943), einer der wichtigsten Vertreterinnen der ersten Frauenbewegung. Sie engagierte sich unter anderem für das Frauenwahlrecht sowie die gleichberechtigte Zulassung von Mädchen und Frauen zu höherer Schulbildung und zum Studium. Sie war sehr aktiv in der Internationalen Frauen- und Friedensbewegung.