Veröffentlicht am 04.08.2026 09:10

Ein Zähler und ein weiterer Neuzugang

Ausgleich in Schweinfurt: Arian Ortivero Calderon.  (Foto: Anne Wild)
Ausgleich in Schweinfurt: Arian Ortivero Calderon. (Foto: Anne Wild)
Ausgleich in Schweinfurt: Arian Ortivero Calderon. (Foto: Anne Wild)
Ausgleich in Schweinfurt: Arian Ortivero Calderon. (Foto: Anne Wild)
Ausgleich in Schweinfurt: Arian Ortivero Calderon. (Foto: Anne Wild)

Der TSV 1860 München ist mit einem Punktgewinn in Schweinfurt (2:2) in die Regionalliga-Saison gestartet und vermeldet einen weiteren Neuzugang für die Außenbahn. Der gebürtige Bremer Moritz Seiffert (25) stand in der vergangenen Saison beim FC Erzgebirge Aue unter Vertrag. Zuvor spielte der Linksfuß in der 3. Liga auch schon in insgesamt 92 Partien für den FC Viktoria 1889 Berlin und den FC Ingolstadt 04. Hinzu kommen 48 Einsätze in den Regionalligen Nord und Nordost. Seiffert ist nach Julian Bell (BSG Chemie Leipzig), Felix Weber (DJK Vilzing), Vitus Eicher und Mathew Collins (beide vereinslos), Michael Eberwein (Borussia Dortmund II), Dennis Dressel (SSV Ulm 1846) und Mark Gevorgyan (Hannover 96 II) der achte externe Sommerzugang in Giesing. Ob es für ihn bereits am Freitagabend gegen die U23 des FC Augsburg zur Premiere im Löwen-Trikot kommt, wird die Trainingswoche zeigen.

Seifferts neue Mannschaftskollegen mussten am Wochenende vor 7.567 Zuschauern in Unterfranken ein Blitztor der Gastgeber hinnehmen. Jason Prodanovic kam nach einer durch Innenverteidiger Felix Weber unglücklich abgefälschten Flanke von Lauris Bausenwein frei zum Kopfball und lenkte den Ball gegen die Laufrichtung von Schlussmann Vitus Eicher zum 1:0 ins Netz (2. Min.). „Da hat man gemerkt, dass wir in der Konstellation noch nie zusammengespielt haben, die Abstimmung gefehlt hat”, kommentierte Trainer Alper Kayabunar. Seine Mannschaft brauchte etwa 20 Minuten, um ins Spiel zu finden, dann schnürten sie unter Führung ihres Kapitäns Dennis Dressel die „Schnüdel” regelrecht in deren Hälfte ein. Schweinfurts Schlussmann Jan Mottl bekam alle Hände voll zu tun. Der verdiente Ausgleich fiel nach 34 Minuten. Rechtsverteidiger Julian Bell schlug eine Flanke in den Strafraum, die Michael Eberwein im Zentrum technisch gekonnt annahm und mit dem zweiten Kontakt zum 1:1 über die Linie schickte. Dem Neuzugang aus Dortmund gebührte die Ehre, den ersten Treffer für den TSV 1860 München in seiner neuen organisatorischen Konstellation zu erzielen.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich der 1. FC Schweinfurt aktiver. Die Löwen waren um den Führungstreffer bemüht, doch wie schon im ersten Durchgang jubelten zunächst die Gastgeber. Sie profitierten von einem für sie glücklichen Elfmeterpfiff durch Schiedsrichter Felix Wagner. Lance Fiedler soll Mustafa Özden gefoult haben – eine Vermutung, die angesichts der TV-Bilder zweifelhaft erschien. Vitus Eicher im Tor der Löwen parierte den Strafstoß von Michael Dellinger, konnte den Nachschuss zum 2:1 aber nicht mehr abwehren (65. Min.). Kayabunar brachte den erst 18-jährigen Nachwuchsstürmer Arian Ortivero Calderon für den ausgelaugten Florian Niederlechner. Ein Wechsel, der sich rasch bezahlt machte. Eine Flanke aus dem Halbfeld von Emre Erdogan segelte an den zweiten Pfosten, wo sich Calderon in die Luft schraubte und per Kopfball den 2:2-Ausgleich erzielte (70. Min.). In der Schlussviertelstunde suchten beide Mannschaften den Weg zum Tor. Die Giesinger konterten über den pfeilschnellen Fabio Wagner, der für Erdogan gekommen war – seine flache Hereingabe landete bei Calderon, dessen Abschluss aus spitzem Winkel Motti aber parieren konnte (88. Min.). In der Nachspielzeit köpfte nach einem Schweinfurter Freistoß Pietro Besso den Ball ins Tor, stand dabei jedoch im Abseits. Es blieb bei der Punkteteilung. (as)

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