Die Aufenthaltsqualität am S-Bahnhof „Hirschgarten“ möge „weiterentwickelt“ werden, dafür setzen sich die beiden benachbarten Bezirksausschüsse Laim (BA 25) und Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) ein. Der S-Bahnhof, der im Dezember 2009 in Betrieb genommen wurde, liegt unterhalb der Friedenheimer Brücke und gehört in den Zuständigkeitsbereich beider Bürgergremien aus den Bezirken Laim und Neuhausen-Nymphenburg. Das Warten am Bahnsteig beurteilen Vertreter beider BAs als unschön, es sei im Vergleich zu anderen S-Bahnhöfe „sehr ungemütlich und zugig“. „Die ganze Anmutung ist abweisend, für die Wartenden unangenehm und lädt nicht dazu ein, die S-Bahn gerne zu benutzen“, so heißt es in einem gemeinsamen Schreiben, auf das sich die Gremien nach einem Ortstermin einigten. Die Stadt bzw. das Baureferat wird darin nun gebeten, das Anliegen zur Verschönerung an die Deutsche Bahn weiterzuleiten, die für den S-Bahnhof zuständig ist.
„Wir gehen davon aus, dass die Deutsche Bahn (DB) grundsätzlich an einer Verbesserung dieser Situation und damit am Wohlbefinden ihrer Kundschaft interessiert ist“, erklären die BAs in ihrem Schreiben. „Als Vertretung der betroffenen Bürgerschaft haben wir dasselbe Interesse und meinen, dass mit einigen nicht allzu aufwändigen Maßnahmen, der Aufenthalt am S-Bahnhof Hirschgarten angenehmer gestaltet werden könnte.“ Einige konkrete Vorschläge reichten die Bürgergremien direkt mit ein. So regen sie u.a. an, das nördlich gelegene Brücken-Widerlager, das mit Graffiti wild besprüht ist, durch Profis künstlerisch gestalten zu lassen. Eine Wandbemalung oder auch eine gute Sprayerarbeit wären denkbar. Das Motiv könnte sich zum Beispiel auf den namensgebenden Hirschgarten beziehen. Auch einen farblich freundlichen Anstrich der kahlen grauen Wand zwischen den Bahnsteighälften könnte man sich vorstellen und geht davon aus, dass dieser die „Warteumgebung erheblich aufwerten“ könnte. Andere Wandteile, die zum Teil beschädigt oder verschmutzt wirken, könnte man reinigen oder reparieren. Und schließlich schlagen die Bürgervertreter vor: „Die unter den Treppenaufgängen befindlichen Steinsockel werden in den warmen Jahreszeiten von vielen Wartenden als Sitzgelegenheit benutzt; die Anbringung von Sitzelementen würde diesem offensichtlichen Bedürfnis sehr entgegenkommen.“ Ob die DB diese Verschönerungs-Maßnahmen aus ihrem Haushalt finanzieren und zeitnah umsetzen wird, bleibt nun abzuwarten.
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