Am Mittwochabend, 2. September, ist es in der Rosenheimer Straße zu einem Kellerbrand gekommen. Eine Person wurde dabei schwer, eine weitere leicht verletzt.
Als das Vorauslöschfahrzeug (VLF) der Feuerwehr gegen 19.15 Uhr an der Einsatzstelle eintraf, drang bereits Rauch aus dem Mehrfamilienhaus in der Rosenheimer Straße. In einem versperrten Kellerabteil des Gebäudes befand sich ein 35-jähriger Mann, der um Hilfe rief. Noch vor dem Eintreffen der Berufsfeuerwehr und der Münchner Polizei gelang es zwei Männern, den von innen verbarrikadierten Eingang des Kellerabteils zu öffnen. Sie begannen, den Brand mit einem Wasserschlauch zu löschen.
Die Einsatzkräfte des VLF leiteten schließlich umgehend die Rettung des 35-Jährigen ein. Anschließend wurden die Flammen im Keller mit einem Hohlstrahlrohr bekämpft, das Gebäude entraucht und alle Wohneinheiten kontrolliert.
Der 35-Jährige, der sich im Keller aufgehalten hatte, wurde mit Verbrennungen und einer Rauchgasvergiftung in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Eine 38-jährige Bewohnerin des Hauses erlitt eine Rauchgasvergiftung. Ein Rettungswagen brachte sie ebenfalls in ein Münchner Krankenhaus. Die weiteren Bewohner konnten in ihren Wohnungen verbleiben. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Ein Brandfahnder des Kommissariats 13 rückte zum Brandort aus und übernahm die polizeilichen Ermittlungen. Dabei ergaben sich Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung. Der 35-Jährige, der im Krankenhaus behandelt wurde, wird wegen des Verdachts der Brandstiftung angezeigt.