Am Samstag, 15. August, gegen 17.40 Uhr hielten sich ein achtjähriges und ein 15-jähriges Mädchen am Ufer des Heimstettener Sees auf und spielten dort. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gerieten die beiden Mädchen in eine Notlage und befanden sich unter Wasser. Zeugen, die die Situation beobachtet hatten, verständigten umgehend den Notruf.
Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr wurden daraufhin zum Heimstettener See entsandt. Die Wasserwacht des Roten Kreuzes und die DLRG leiteten unverzüglich die Rettungsmaßnahmen ein. Bei der Rettung unterstützten auch anwesende Badegäste.
Den Einsatzkräften und den Helfern gelang es, die beiden Mädchen zu bergen und ans Ufer zu bringen. Dort mussten umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden. Die Mädchen wurden laut Polizei zumindest schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung unter anderem durch einen Rettungshubschrauber in Münchner Krankenhäuser gebracht. Beide Mädchen schweben weiterhin in Lebensgefahr.
Zur Betreuung der Zeugen waren Kriseninterventionsteams vor Ort. Die weiteren Ermittlungen der Polizei München, insbesondere zum genauen Hergang des Badeunfalls, dauern an.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum am Heimstettener See Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München unter Telefon 089/29100, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.