»Entspricht modernsten Standards«

Bogenhausen · Bildungsausschuss gibt grünes Licht für Neubau des WHG

Variante drei sieht drei organische Baukörper vor, die sich auf vier bis fünf Geschossen um eine Aula gruppieren.	Foto: Hascher Jehle Architektur/ver.de Landschaftsarchitektur

Variante drei sieht drei organische Baukörper vor, die sich auf vier bis fünf Geschossen um eine Aula gruppieren. Foto: Hascher Jehle Architektur/ver.de Landschaftsarchitektur

Bogenhausen · Der Bildungsausschuss des Münchner Stadtrats hat den Weg frei gemacht für den Neubau des staatlichen Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums (WHG) in Bogenhausen.

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Der Neubau soll allerdings nicht an dem jetzigen Standort der Schule an der Elektrastraße errichtet werden, sondern rund 2,5 Kilometer nördlich am Salzsenderweg. Die neue, sechszügige Schule mit Dreifachsporthalle ist eines von sieben Gymnasien, die im Rahmen des Aktionsprogramms Schul- und Kita-Bau bis zum Jahr 2030 in München entstehen.

Ein Architekturbüro hatte drei Vorentwurfsvarianten für den Standort am Salzsenderweg entwickelt. Diese wurden bei einer Informationsveranstaltung im März 2018 Bürgern und Schülern präsentiert. Dabei ergab sich eine klare Präferenz für Variante drei: Diese sieht drei organische Baukörper vor, die sich auf vier bis fünf Geschossen um eine Aula gruppieren. Die Mitglieder des städtischen Bildungsausschusses schlossen sich am 19. September der Bewertung der Bürger und der Schüler an und sprachen sich ebenfalls für Variante drei aus – wie zuvor auch der Bezirksausschuss Bogenhausen (BA 13).

Sensible Lage am Rande des Klimaparks

Das neue Gymnasium entsteht am Rande des Klimaparks am Salzsenderweg. Diese sensible Lage wurde bei der Planung besonders berücksichtigt. Die Baukörper sind deshalb so angeordnet, dass die Grünfläche auch weiterhin ihre Funktionen als Kaltluftschneise und Klimapark erfüllen kann. Dies wurde durch eine klimatechnische Untersuchung bestätigt.

Als nächsten Schritt wird das Baureferat die Vorentwurfsplanung angehen. Parallel startet das Bebauungsplanverfahren. Baubeginn und Kosten des Projekts stehen noch nicht fest. Sobald das neue Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium am Salzsenderweg bezugsfertig ist, wird das alte Schulgebäude an der Elektrastraße generalsaniert. Das Gelände am Salzsenderweg wird bis zum Baubeginn des neuen Gymnasiums vom Wagenpark Hin und Weg e.V. als Interimsstandplatz genutzt werden.

»Im Münchner Nordosten wird der Bedarf an weiterführenden Schulen in den kommenden Jahren steigen. Dieser Entwicklung tragen wir mit dem neuen Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium Rechnung«, erklärte dazu Stadtschulrätin Beatrix Zurek. »Ich bin froh, dass es gelungen ist, die Schule so zu planen, dass sie modernsten pädagogischen und architektonischen Standards entspricht – und gleichzeitig der Klimapark seine wichtige Funktion weiterhin erfüllen kann.«

Artikel vom 24.09.2018
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