Veröffentlicht am 31.07.2017 12:37

Ein Stückchen Park

Wird die Inninger Straße verschmälert, können hier keine Wohnwagen mehr abgestellt werden. (Foto: job)
Wird die Inninger Straße verschmälert, können hier keine Wohnwagen mehr abgestellt werden. (Foto: job)
Wird die Inninger Straße verschmälert, können hier keine Wohnwagen mehr abgestellt werden. (Foto: job)
Wird die Inninger Straße verschmälert, können hier keine Wohnwagen mehr abgestellt werden. (Foto: job)
Wird die Inninger Straße verschmälert, können hier keine Wohnwagen mehr abgestellt werden. (Foto: job)

Die Inninger Straße soll entsiegelt und im Bereich zwischen Holzhausener Straße und Höglwörtherstraße verschmälert werden. Das forderte die CSU in der Juli-Sitzung des Bezirksausschusses (BA) 7. „Das sollte für uns eine wichtige Geschichte sein”, sagte CSU-Fraktionssprecher Alfred Nagel. „Ich halte den Vorschlag für gut, da dadurch ein Teil für den Südpark zurückgewonnen wird”, ergänzte Uwe Kramm von den Grünen. Aufgegriffen hatte die CSU den Antrag im Rahmen der sogenannten Entsiegelungspauschale, die vom Stadtrat als Freiraumpauschale neu definiert und finanziell aufgestockt werden soll.

Wie BA-Vorsitzender Günter Keller von der SPD mitteilte, belaufen sich die Kosten für Entsiegelung und Verschmälerung der Inninger Straße auf rund 400.000 Euro. Neu enthalten in der Freiraumpauschale sei ein Betrag zur Modernisierung der Spiel- und Freizeitsportanlagen in Höhe von 850.000 Euro für ganz München. „Ich kann diesem Antrag nicht zustimmen”, sagte Günter Keller. „Wir brauchen das Geld für Kinderspielplätze”, argumentierte er. Es gehe um die Verschmälerung der Inninger Straße um zweieinhalb Meter auf einer Länge von rund 400 Metern, wodurch der Südpark um knapp 0,2 Prozent vergrößert werde. „Dann könnten da keine Wohnmobile mehr parken”, so Keller. Das sei zwar ein schöner Nebeneffekt, aber man könne nicht die Hälfte des Geldes, das man für Spielplätze habe, dafür ausgeben. „Wenn man hier Kampfmittel findet, kommen die Kosten zur Beseitigung noch dazu”, gab Keller außerdem zu bedenken.

Restlos überzeugen konnte der BA-Vorsitzende das Gremium jedoch nicht. Der Antrag wurde mit 13 zu 7 Stimmen abgesegnet.

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